Äpfel sind auch Rosen(gewächse)

Über die Gartengesellschaft Schleswig-Holstein besuchten wir am 20. September 2026 das Pomarium Anglicum – eine Sammlung ab den 1987er Jahren bis heute von alten Obstsorten der Jahrhunderte insbesondere alter Apfelsorten von Karin und Meinolf Hammerschmidt.

Pomarium Anglicum

Wer wissen will, woher unsere Kulturäpfel stammen und wie weit die Kultur des Apfels in die Geschichte zurückreicht, welche Vielfalt die Apfelwelt zu bieten hat und warum Apfelallergiker heute durchaus Äpfel essen könnten, würden sie denn in den richtigen Apfel beißen, macht sich auf der Website Alte Obstsorten des Ehepaars schlau – das Pomarium Anglicum.

Als Rosenmenschen hat uns dieser „Verwandtschaftsbesuch“ inspiriert und Spaß gemacht, obgleich ich Äpfel nicht gerne esse, wenn sie nicht zuckersüß sind. Obgleich wir zur vielfältigen Apfel-Verköstigung eingeladen waren, nahm ich als einziger nur „theoretisch“ teil. Bei auch nur leicht säuerlichen Äpfeln zieht sich bei mir alles zusammen …
Es war in der Summe auch ohne etwas in den Mund zu stecken ein verführender Einblick in und aus den verschiedensten Themengärten der Beiden rund um die spannende Welt des Apfels – Sie machen sich bei Bedarf bitte selbst weiter schlau, was ich hier in wenigen Zeilen nicht klug hinbekomme.

Inspirationen:

Herbstliche Obstbaumallee im Fuß mit Rosenpflanzen. Eine Obstbaumallee ab Gartenpforte, überwiegend Äpfel, einige Birnen, wenige Pflaumen und Quitten sowie im Fuß einige Rosen.

Großer, schmaler jedoch hoher Laubgang aus Obstbäumen. Große und kleinere Laubgänge durchziehen den Garten …

Kleinerer Laubengang aus Apfelbäumen. … und führen zu den historisch geordneten Themengärten.

Apfelbäume mit roten Früchten als Spalier an Holzstangen gezogen. Überall Spalier-Äpfel, diese Kultur wir ja auch mögen, es lässt sich prima pflücken und pflegen …

Begrüntes Schuppendach, Fassade mit blauer Weinrebe, rechts im Bild eine etwas verregnete Dolde von Rosen. Gründach, Weinrebe und eine etwas verregnete Dolde einer Rose …

Hungern muss in diesem Garten ab Herbst wohl niemand …

Reich tragende Spalier-Birne an einer weißen Hauswand. Eine Birne als Spalier an der Hauswand – bei uns ist es die “Gute Luise”, die an der Fassade wächst, wenngleich nicht derart hübsch und gut erzogen wie die Birne von Meinolf und Karin:

Rundes bräunliches Porzellanschild mit der Aufschrift „Köstliche von Charneu (Bürgermeisterbirne)“. Bürgermeisterbirne.

Noch grüne aber große, wohlgeformte Birnen am Baum. Sorte ist laut Meinolf sehr gesund – und trägt offensichtlich prächtige Früchte.