TikTok

… Alkohol, Zigaretten, Drogen ab dem 6. Lebensjahr freigeben.

Maxime freien Lebens in einer freien Welt

Der Übergang von behütender Kita und dem Elternhaus ins Leben der Schule zeigt sich darin, dass die Mädels keine Zöpfe, sondern Pferdeschwanz tragen und die Bübchen statt kurze Hosen nunmehr konsequent langes Beinkleid.

Da spätestens in dieser Übergangsphase des behütenden Nestes in die Erwachsenenwelt neben der Schultüte das Smartphone nicht fehlt, nicht zuletzt deswegen, da beides als systemrelevant für die Einführung ins echte Leben missverstanden ist, dürfte endlich auch die begleitende, behutsame Heranführung an Schnaps und Zigaretten als konsequent verstanden und durchgesetzt werden.

Anstatt Pausenmilch einen Flasche Export, durchaus begleitend und erklärend mit dem Lehrer konsumiert. Und aus der diskriminierenden Raucherecke heraus auf den offenen Schulhof, für die gesammelte paffende Schülerschar verpflichtend. Anstatt Pausenbrot, die eigene Schachtel Gauloises.

In der kleinen linken Hand die Flasche Bier, im Mundwinkel die qualmende Kippe und fürs Hirn läuft in jeder rechten Hand TIKTOK.

Nach bummelig 30 Jahren freies World Wide Web wird es Zeit, der Jugend keine Einschränkungen ihrer Freiheiten mehr aufzuerlegen!

Die lebensfernen europäischen Herren in feiner Krawatte und die Damen im feinen Kostüm aus Politik und Medienlandschaft erwägen doch tatsächlich ein gewisses Verbot (ein wirklich schreckliches Wort!) des Netzes für Menschen unter 16 Jahren durchzusetzen – im Vorbild ausgerechnet die wahrlich allein schon räumlich außenstehenden Australier.

30 Jahre gottlose Freiheit und unvermittelt solche verrückten, rückständigen Verbotsideen!

Dabei gelte die antike Weisheit: Pädagogik ist eine Technik, παιδαγωγικὴ τέχνη! Die Technik, die παιδεία, das Mädel und bevorzugt den Knaben ins moderne Leben zu geleiten! Die antike Welt hätte Smartphones geliebt!

Nach durchschnittlich 5 Stunden Nutzungszeit pro Kind von TikTok- und Co pro Tag könnte es sein, dass es zudem eines Suchttherapeuten bedarf, der diesen plötzlichen Entzug der virtuellen Realität real begleitet.
Wer soll das bezahlen? Viel zu aufwendig und zu kostspielig! Viel zu ungewiss das Ganze! Ohne Konzept!
Wie will man denn die jungen Erwachsenen in Schule und Freizeit ohne Smartphone und Drogen unvermittelt beschäftigt sehen?

Die Abhängigkeit kommt spätestens im Erwachsenenleben. Hier muss behutsam früh und begleitend herangeführt, nicht blockiert werden. In Vorbildfunktionen bis durch gezielte gesetzliche Maßnahmen.

Diese Entwürfe von Verboten erscheinen unmotiviert, wenig durchdacht, nicht nachhaltig, kostenintensiv. Anstatt mehr Lehrer für kleinere Klassen an gut ausgerüsteten Schulen erscheint mir ein durchschnittlich gebildeter, frei gewählter „Drogenbegleiter“ für die gesamte Schule die bessere Investition. Ein Hausmeister pro Schule als stützende Kraft für Leergut und Ausschank.

Es wäre eine die Freie Marktwirtschaft und Medienlandschaft belebende Maßnahme, endlich die Altersbegrenzung auch für Alkohol und Nikotin sowie sonstigen Drogen aufzuheben, eine ausreichende Höhe des Taschengeldes für die jungen Erwachsenen gesetzlich zu garantieren und / oder die jungen Menschen unter Androhung von wirksamen Strafen (kurzer Handyentzug) zu verpflichten, in den ohnedies zu langen schulfreien Zeiten zu jobben, wie es Studierende auch tun, insbesondere, wenn das Elternhaus arm ist, um so schon früh zu erkennen und zu lernen, das notwendige Eigenkapital für das eigene Leben selbst erwirtschaften zu müssen respektive verfügbar zu haben.

Selbst erwirtschaftetes Kapital, das den Jungen und Mädchen einen mehr oder minder vom Elternhaus freien, uneingeschränkten Konsum ermöglicht, was die älteren Generationen unfairer Weise für sich allein beanspruchen und vorleben.

Begleitendes Saufen und Rauchen bis Ende der Grundschule … und mit dem Smartphone kennen sich spätestens die Drittklässler in der Regel schon besser aus als die Eltern, Lehrer, Sozialarbeiter, Politiker und andere Erwachsenentypen. Hier spare man begleitendes Personal.

Damit einhergehend: Datenschutz ganz abschaffen. Jegliche Altersbegrenzungen für den Zugang in eine für Jugendliche als heikel oder problematisch missverstandene Erwachsenenwelt abschaffen.

Kontrolle der Wirtschaft und Banken abschaffen. Es wäre in diesem Zuge eine Überlegung, auch die Schulpflicht abzuschaffen – es gibt auch keine „Arbeitspflicht“, keine „Rentenpflicht“.

Ein gänzlich freies Leben freier Menschen, am Smartphone, mit Schnaps, Kippen und Drogen sowie einem Klappmesser in der Tasche – für alle Fälle. Wer im zarten Alter mit Gewaltvideos, Pornografie und politischer Propaganda sowie einer Schwemme an Fakenews, Werbung sowie Katzenfilmen größer werden muss, einem solchen Menschen kann man Alkohol und Drogen nicht verbieten!

Nach 30 Jahren freies Web die restriktiven, neumodischen, ja unmenschlichen Verbotsexzesse Australiens zum Maßstab zu nehmen, ist unverantwortlich, es ist würdelos!

Die Nationen Europas müssen ihren eigenen Weg finden, Europa muss einen eigenen Weg finden. Die Freien Staaten von Amerika gehen ihren eigenen Weg, Russland, China.

Europa muss die Erziehung der Jugend in die eigenen Hände legen, in die Hände der jungen Menschen selbst! Eigenverantwortung ist das Credo unserer freien Welt, das Credo eines grenzenlosen World Wide Web.

Das aus einer gewissen Planwirtschaft erwachende TikTok hat diese Maxime freien Lebens in einer freien Welt durch eine freie Marktwirtschaft verstanden und setzt sie konsequent und uneigennützig auch für die jungen Generationen um, weltweit. Daran sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen!

Die freie Welt der Erwachsenen verseuchen Facebook, X, Instagram, Google-Apps.
Finger weg von TikTok für alle Kinder!

Gedankenhilfe für schwerfällige Gemüter

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