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‘Everblooming Moss’

Moosrose, Sievers 1993, Ger.
120 cm, gut duftend.

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Aus meinem alten Garten; ziemlich halbschattig.

Das Moos ist borstig und duftet bald mehr als die Blüte.

Eltern unbekannt; wiederholte Blüte; frostfest hier, mag Regen nicht, Blüten werden unansehnlich und verkleben gern. Offiziell nicht im Handel.

Etwas Klarheit in diesen Rosen-Dschungel tut gut

Ich hatte die Sorte von einer Kundin, die wiederum eine Bekannte Sievers ist. Sie notierte mir damals bei meinem Besuch ihres Gartens den Namen “Everbluming Moss” – und ich erhielt ein Trieblein für die Vermehrung. Diesen Namen verwendete ich anfangs auf meinen Seiten; leider tauchte dieses »Synonym« rasch auch bei HelpMeFind auf (weil ich dort unter »By From« stand); Sievers selbst hatte in 2010 die Sortenseite dort eingestellt, von mir in 2011 ergänzt mit eigenen Fotos und Anmerkungen zur Sorte: Die falsche Schreibweise ist dort zeitgleich von mir gelöscht worden.

Ich werfe mir vor, mich nicht zeitig und vorab besser über diese Sorte informiert zu haben.

Sievers will diese Sorte nicht vermarktet sehen. Entsprechend nahm ich diese Rose mit der Korrektur des Namens wieder aus dem Sortiment und übergab sie Frau Schade für ihre Sammlung. Eine zweite Korrektur des Namens »Everbluming Moss« auf ihrer Sorten-Seite tut nicht wirklich Not.

Unglücklich erscheint mir ferner, ausgerechnet die Sorten Sievers mit dem Marktbegriff Englische-Rosen zu vergleichen; diesen Reihennamen überhaupt als Vergleichsmaßstab zu wählen, erscheint mir allgemein schon ein wenig gelungener, etwas unsensibler Griff gegenüber Züchter und deren Rosen. Ich würde mir einen solchen Vergleich verbieten.

Zum Wuchs kann ich ergänzend sagen: Schwachwüchsig ist sie keineswegs; sie steht bei uns seit 2011 als prächtiger, buschiger Strauch im Garten um 100 cm; siehe Foto oben; nur sehr groß wird sie halt nicht.

Dazu vielleicht doch noch eine letzte Anmerkung: Ich bedauere etwas, dass ich diese Sorte abgegeben habe – und ich sie wider des Willens des Züchtern nun vermehrt doch im Verkauf sehe. Dass Lizenzschutz von kleinen Häusern kaum zu bezahlen ist, macht das Angebot dieser Rose auf dem Markt zwar »legitim«, jedoch es erscheint mir unredlich – und es hilft nicht, auf diese Problematik hinzuweisen.

Die Moosrose “Stine” (Schade 2006) haben wir seit 2014 auch im Garten, gekauft dort vor Ort von Frau Schade selbst; es war ihre Entscheidung, diese Rose in ihrem Containerverkauf anzubieten. Wer aber diese Sorte will, den verweisen wir an Frau Schade. Wir vermehren diese Sorte für den Verkauf einfach nicht, sowenig wie ‘Everblooming Moss’ – weder unter dem richtigen, noch (wie leider in 2011 noch erfolgt) unter einem falsch notierten Namen.

Fragen Sie für “Stine” bei Frau Schade nach, für ‘Everblooming Moss’ bei Herrn Sievers und – bitte schön – für meine eigenen bei mir.


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