Kieler Express 04. Juli 2017

Vielen Dank!

Anmerkungen zum Artikel:

Bitte lächeln!

»Stellen Sie sich doch bitte hinter den Hochstämmen … eine Blüte in der Hand wäre gut … und bitte lächeln!«

Lieber wäre mir die Anweisung gewesen: »Rücken Sie mal Mütze und Hemd zurecht …«

Die Verwirklichung meines Traums ist keine Rosenschule – die hab ich schon eine Weile – sondern die Pflanzung von Rosen zu einem Park …

Zu den Rosen, die »im Topf nicht wachsen« und entsprechend selten oder gar nicht in den Containerverkauf kommen, siehe Qualitätskriterien bei Rosen. Der Markt gestaltet unsere Gärten auf verschiedenen Wegen schon ordentlich mit …

Die Vielfältigkeit der Rosengewächse können wir nicht zeigen (wir sind keine Obstbauern!), wohl aber einen Ausschnitt aus dieser Familie: Die Vielfalt der Rosen …

Und ja, wir sind mit unserem Garten und unserer Vermehrung »ökologisch« unterwegs – für diese Haltung bedarf es keiner Zertifizierung (die wir auch nicht anstreben). Und ja, die heutige Zucht und die Produktion der Rose ist nicht ökologisch orientiert, sowenig wie es der Rosenmarkt ist. An diesem Thema schreibe ich mir an verschiedenen Stellen dieser Webseite die Finger wund …

»Denn ohne Gewächshaus und mit rein natürlicher Pflanzung brauche so eine Rose schon mehrere Jahre«. Ich erinnere gar nicht mehr, wo dieser Satz herkommt! Kommentieren wir es so: Diese Zeit braucht das Gehölz Rose auch in einem Gewächshaus, ob mit einem Eimer mit Wurzel-Hormonen unten und einem Eimer mit Spritzmittel oben, ist gleich … »Rein natürlich« meint: Erde, Wasser, Licht – und Geduld. »Rein natürlich« erinnere nur an eine 2500 Jahre alte Praxis …

Ohne Gartenarrangement (…) Wildwiese (…) aussagekräftiger Bildetikettierung – ist schön geschrieben! Genau das wollen wir! Die aussagekräftige Bildetikettierung bei ziemlich vielen Arten und Sorten ist leider eine Frage des Geldes (da behelfen wir uns zunächst mit Führungen, Seminaren … präsent sein); die Wildwiese ist eine Wiese, wie sie vor der Industrialisierung der Landwirtschaft hier heimisch und gängig war: artenreich, bunt, schmuck sowie pflegeleicht und für die Natur nützlich; in diese Naturwiese kommen unsere Rosen; ohne Gartenarrangement: Bänke zum Sitzen und Ausruhen kommen in den Park; nützlich und schön. Die verbleibende Gestaltung übernehmen besser die Wiese und die Rosen selbst …

“Anastasia Maiwald”, der Geburtsname meiner Mutter; die Rose selbst aber ist vermutlich ein Sport. Da ärgere ich mich etwas über meine hochmütige Voreiligkeit, diesen schönen Namen nun schon vergeben zu haben … (ändere ich einfach »eigenmächtig« beizeiten)

Zum Rosengarten meiner Mutter: Es stimmt, da durfte ich nie rein … vermutlich ist es spätpubertierender Trotz, dass ich jetzt meinen eigenen Rosengarten haben will …

Kieler Express 2017

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