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Rosa roxburghii normalis,

“Kastanienrose”.

Wildrose, China, Himalaya, Lindley 1820–22.
( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

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Rinde früh spröde, rissig, ähnlich einer Birke; Augen treiben jedoch überall frisch durch. (Jahrespflanze Containerkultur ehemalige Rosenschule)

Blüht im Sommer den Trieben entlang; frostfest und robust im Norden Deutschlands. Früchte und Stamm einer Altpflanze im ERS (5 Fotos).

Sommer 2018 bei mir im Sichtungsbeet, Rose gepflanzt Mai (!) 2016, gewachsen ist diese – wegen des blöden Pflanz-Zeitpunktes – erst 2017;
Foto 2 und 3: und eine zweite Rose im Privatgarten, August 2019 (gepflanzt 2017; Aufnahme von der Gartenseite gen Süd):

Rosa roxburghii normalis Rosa roxburghii normalis Rosa roxburghii

Nahaufnahme vom Stamm ist aus September 2019.

Ende Mai 2020 (Aufnahme von der Parkseite gen Nord):

Rosa roxburghii

Ende Juli 2020:

Rosa roxburghii Rosa roxburghii Rosa roxburghii

Das erste Mal entdeckte ich sie in Dänemark, bei einem Besuch von Knud Pedersen. Beziehungsweise: Ich übersah sie! Hoch gewachsen wie ein junger Baum ging ich unter dieser wunderbar etablierten Rose hinweg – und beachtete sie nur mit der Aufmerksamkeit eines halben Auges in der Vermutung, es sei irgendein »exotisches Formgehölz«. Erst nachdem ich die Rosen, die ich im Blick hatte, abgearbeitet hatte und mich wieder umsah: Ups! Das ist ja auch eine Rose! Da entdeckte ich sie: Der Stamm war mehr als armdick und die Rinde hatte wirklich wenig von einer Rose: Sie sprang leicht verdreht in verschiedenen Brauntönen deutlich vom Stamm (respektive Trieb) ab (deutlicher als oben bei der Jungpflanze zu sehen), das Laub wirkte farnartig und einige ihrer »Rosenkastanien« lagen verteilt (und für unsere Lagen leider typisch vorzeitig) grün und borstig auf dem Boden. Aus der Literatur mir zwar als Art bekannt, ist es doch etwas ganz anderes, vor einer solch etablierten Pflanze zu stehen! In diesem Sinn nun doch ein »exotisches Formgehölz«!


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