Sprung zum Inhalt, Menü


Rosennamen von A bis Z – oder doch eine interne Suchmaschine?

Über den Ärger, Namen in seiteninterne Suchmaschinen einzutippen

Eine seiteninterne Suchmaschine ist etwas feines, insofern auch eine gewisse Menge auf der jeweiligen Website zu finden ist. Nervig aber ist es, wenn – statt einer einfachen Übersicht – eine solche hauseigene (oder eine von Google adaptierte) Suchmaschine angeboten wird: UND MAN FINDET NICHTS! Fleißig tippt man die Namen oder Wörter ein, nach denen man die Seiten durchsuchen möchte – wie etwa die Namen von Rosensorten. Nur das Ergebnis ist stets dasselbe: Leider kein Ergebnis! Die dreiste Variante: Überprüfen Sie Ihre Rechtschreibung! Oder pädagogisch behutsam: Versuchen Sie es mit einer geringeren Eingabe (offenbar schreiben Sie nur Unsinn, diese Wahrscheinlichkeit nimmt bei wenigen Buchstaben rapide ab?!)! Die Alternativantwort:

Hier Ihre Ergebnisse, die Ihrer Suche entsprechen könnten.

Nichts für Ungut, suche ich Äpfel, will ich weder Birnen noch Bananen aufgelistet haben … suche ich eine ‘Madame Alfred Carriere’, will ich nicht zwei dutzend Sorten aufgelistet bekommen, deren Gemeinsamkeit zum Gesuchten allein in Madame besteht.

700 oder 800 Rosensorten im Sortiment: dies ist gewiss eine beachtliche Menge! Aber ja und? Diese Anzahl ist im Vergleich der verfügbaren und somit potenziell gesuchten Sorten von einigen Tausend geradezu verschwindend gering. Die Relationen bestimmen nicht selten den Sinn und Unsinn von etwas. Ich für meinen Teil wenigstens hole mir keinen Frust mehr ab! Ich schreibe in diesen »hier können Sie einen Suchbegriff eingeben« nichts mehr rein. Sollen die Erfinder dieser Macke doch selbst herum tippen! Umfang der Seite abgeschätzt: Es lohnt nicht, für Null und Nichts die Finger wund zu schreiben. Da Klick ich lieber …

Und Google auf meiner Seite? – Was soll diese Unsitte, überall und auf jeder noch so piefigen Homepage diesen pseudohaften Service anzubieten: Button, Klick, Suche auf meinen Seiten (Ergebnis: Nichts!) – Button, Klick, Suche über Google! Bitte? Dafür brauche ich doch Ihre Seite nicht!
Über irgendeine [1] Suchmaschine werde ich wohl diese jeweilige Seite gefunden haben, insofern ich sie nicht direkt aufsuchte – warum auch immer.
In jedem Browser stehen mindestens zwei einladende Kästchen zur Verfügung: um eine Seite direkt aufzurufen oder eine Suchmaschine der Wahl zu bemühen.

Kein Mensch braucht ein drittes Kästchen von Google im Design irgendeiner Website, um irgendwo in der Welt das zu suchen, was die jeweilige Seite offenbar NICHT bietet.

Für meinen Geschmack gibt sich so manche Website mitunter allzu weltmännisch, gelegentlich geradezu albern: drei bis vier eigene pages, freundlicher aber magerer Inhalt – und auf allen eine fette Suchmaschine, am besten die fetteste: Google halt! Man zeigt, man kennt sich aus: die Suchmaschine schlechthin, selbstredend: »Googlen« wir halt von nirgendwo zu überall hin – und rasch von diesen Seiten wieder weg … Toller Service!

Mein Verdacht: interne Suchmaschinen mit Google-Logo sind zeitgemäße Dekoration. Es macht was her. Irgendwie.

Suchhilfen anbieten – wo es Sinn macht

Zu meinen Suchhilfen: Etwa die Sitemap. Oder (Rosen) alphabetisch – gewiss, nix dolles, man drücke auf den Buchstaben A und es werden eine Handvoll Sorten mit dem Anfangsbuchstaben A aufgelistet. Dieselbe Sorte findet man mitunter unter einem Synonym – mit einem anderen Anfangsbuchstaben.

Mir macht die Pflege dieser Suchseite(n) kaum Arbeit, Ihnen verschafft es mit einfachsten Mitteln eine Übersicht, ob ich das Gesuchte habe – oder halt nicht.
Gewiss finden Sie darüber keine Schlagwörter etwa meiner Textseiten. Nun ja, dafür gibt es Überschriften: Die Ordnung der Rosen lässt vermuten, dass dieser Text sich beschäftigt mit … genau!

Bei Seiten mit viel Text

… hilft auch die Stichwortsuche im Browser-Fenster; aufrufbar zum Beispiel in der Menüleiste bei Firefox unter »Bearbeiten → Suchen«.

Schneller und leichter aufzurufen mithilfe der Tasten: SHIFT + F (Windows), cmd ⌘ + F (gleich command  + F) (Mac).

Es öffnet sich im Fuss des Browser-Fensters eine schmale Leiste. Dort können Sie Ihren Suchbegriff für die geöffnete Seite eingeben – und den Text danach durchsuchen, aufwärts wie abwärts.

Eine Suchmaschine indessen mit einem Index von einigen Milliarden Webseiten brauchen Sie hierfür gewiss nicht …

Falls meine Webseite einmal den Umfang eines stattlichen Buches oder Nachschlagewerkes haben sollte, werde ich zeitig über die Einrichtung einer seiteninternen Suchmaschine nachdenken.
Am besten selbst programmiert oder OpenSource.

Bis dahin: Gott sei Dank gibt es schon allerlei effiziente Suchmöglichkeiten – auch ohne »Google auf meinen Seiten«, ein eitler Gedanke, der bloß diesen Konzern hofiert …

Und was die Suche nach Rosen angeht, so helfen Hinweise wie folgender an angemessener Stelle mehr als Google:
www.helpmefind.com.

Tausende von Rosen und eine nützliche, interne Suchmaschine.

[1] Siehe zu Google die Rezension des Buches: Das Google-Imperium, Lars Reppesgaard, Murmann Verlag, 1. Aufl., August 2008. Bei: www.hyperkontext.at [Seite leider nur noch über das Internet-Archiv verfügbar: Rezension: Das Google-Imperium, Buch von Lars Reppesgaard, Murmann Verlag, 1. Auflage, August 2008. Mit weiterführenden Links. Lesenswert.]

Das Fazit dort: Die Geschäftsgrundlagen von Google und einhergehende Konsequenzen ungefähr zu verstehen, sollte zum Allgemeinwissen gehören.

Auszüge des Buches finden sich bei Manager-Magazin; einen informativen Themenüberblick bietet das Kapitel: Ohne jede Garantie.
Mein Fazit: Suchmaschinen nutzen, ja – insoweit man teilhaben will an der medialen Welt. Unkritische Verwendung von Suchmaschinen, nein – es erscheint naiv, die eigene Website mit dem Angebot eines Weltkonzerns (Google) zu schmücken, der den potenziellen Missbrauch der global gesammelten Daten lediglich durch ein Versprechen der Firmengründer verhindert sehen will (s. ebd.).

Google zu verteufeln, ist gewiss kein Weg. Brozek aber schreibt passend: Google ist nicht irgendeine Software-Bude … und sein Fazit sei wiederholt: Allgemeinwissen ist nicht schädlich

Alternativen zu Google bietet das Netz reichlich. Auch diese Alternativen sollten zum Allgemeinwissen gehören …

zurück zum Textabsatz


www.rosen-kultur.de zum Seitenanfang