Es gibt Beständiges in der Welt … Pellworm zum Beispiel … die Jahre 2024, 2025 und 2026 zeigten Pellworm in vertrauter Schönheit und Gelassenheit.
Alles ist geblieben: Die Ruhe ist geblieben, die Weite, die Schafe … der Leuchtturm … die netten Damen vom Tourismusbüro … die Rosenworkshops.
Zwei „Rosen-Workshops“ auch im Juni 2026 – wie in Juni 2024 und im Juni 2025. Kurzurlaub auf einer Insel …
Obligatorisch der Link: Kur- und Tourismusservice Pellworm.
Besuchen Sie diese Insel, wenn Sie im Kopf, Herzen oder Bauch herunterfahren wollen … oder schlicht gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Autofrei ist diese Insel nicht, jedoch die wenigen Autos, die einem begegnen, sind höflich und zurückhaltend nach der unausgesprochenen Regel, Fußgänger und Fahrradfahrer haben Vorrang, sehr angenehm.
So sind auch alle Wegweiser eher für das Fahrrad gedacht, weniger für das Auto:
Aber der Reihe nach: das eigene Auto parken auf Nordstrand, mit der Fähre samt Fahrrad übersetzen (oder vor Ort ein Rad leihen), zur Unterkunft, Taschen abladen und los …
Impressionen Pellworm 2026
Abfahrt Nordstrand mit einem prima Parkplatz fürs Auto.
Überfahrt auf der Nordsee an Halligen vorbei …
Ankunft Pellworm Hafen nach gefühlt 30 Minuten.
Unser Hotel war diesmal gleich am Leuchtturm.
Aus dem Garten des Hotels.
Gleich hoch zum Deich, ob alle 6000 Schafe noch da sind (neben rund 1000 Kühen und 1200 Einheimischen) …
Die Einzäunung behält die Schafe auf dem Deich, zugleich ermöglicht sie uns Menschen, auf den Deichwiesen in kleineren Arealen zu liegen, was zusammen mit Schaf und Kot wirklich nicht geht …
Liegeplätze mit Strandkörben, Wippe und Schaukel bei Ebbe der Nordsee.
Wer schwimmen will, muss sich nach den Gezeiten richten, anders als an der Ostsee.
Gegen frühen Abend Richtung „Alte Kirche“, in unmittelbarer Nachbarschaft ein gutes Restaurant zu finden ist, wo wir gerne essen.
Eigentlich ist diese „Alte Kirche“ nur der Rest des Turmes, der zugleich den Hochmut des Menschen dokumentiert, als dass er noch deutlich höher war als auf dem Foto – und im wahrsten Sinne auf Sand gebaut war und ist.
Aus Sicht der Statik keine gute Idee … so wurde sie weitgehend abgebaut und eine bescheidenere Kirche erbaut, die bis heute steht und für Gottesdienste und Konzerte gut ist.
Die „Alte Kirche“ wird noch von Vögeln als Brutplatz genutzt.
Die neue Kirche gegen Abend.
Blütenstreifen an Ackerrändern – keine Zauberei!
Vertraute Ackerrandstreifen mit heimischen Saaten rund um Kräuter, Blumen, Gräser. Dies gefiel uns schon in den Jahren zuvor – und wir sehen Pellworm diesbezüglich als vorbildlich.
Solche dauerhaft gepflegten und genutzten „Blütenstreifen“ sollten auf allen Äckern dieser Welt zu finden sein … das Sterben der Insektenvielfalt wäre vom Tisch … und wir würden wieder „blühende Landschaften“ sehen und erleben, wenn wir ins landwirtschaftlich geprägte „Grüne“ fahren …
Den Erhalt dieser Flächen leistet die Mahd samt Abtragung des Gemähten, damit Licht an die Fläche kommt und die Vielfalt heimischer Blumen- und Gräser – in der Regel Lichtkeimer – für die Tierwelt und für uns dauerhaft erhalten bleibt.
Genutzt als Heu ist es ein hochwertiges Viehfutter, hier mit einem Trecker gemäht und als Schwaden auf den Weg abgelegt …
Sind die Böschungen zu steil, erfolgt Mahd und Abtragung händisch.
Handarbeit …
… das Aufsammeln leisten wieder Maschinen.
So wird noch bis heute in Gebirgslagen Heu geerntet und die Vielfalt der Wiesen erhalten.
Da kommen schon einige Mengen zusammen, nicht nur für die in Flächen begrenzte Insel wichtig.
Die Vogelwelt auf Pellworm ist ein Kapitel für sich. Wir haben dieses Jahr nur schlicht eine Entenfamilie mitgebracht.
Für Vogelkundler dürfte diese Insel aber ein Kleinod sein …
Bevor ich es noch vergesse, die „Rosen-Workshops 2026“, hier die Vormittagsveranstaltung.
Wie die Jahre zuvor fanden die Vorträge am Tourismusbüro statt und waren wieder gut besucht.