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‘Sweet Haze’

Evers 1997, Tantau 2002, Ger.
80 cm, zart duftend.

‘Sweet Haze’ ‘Sweet Haze’ ‘Sweet Haze’ ‘Sweet Haze’ ‘Sweet Haze’ ‘Sweet Haze’

Der Duft ist zart – aber sie duftet. Blüht üppig und wiederholt; regenfest; trägt das ADR-Prädikat seit 2004.

Rose, die Spaß macht. Seit März 2017 wieder im Garten. In der Containerkultur der ehemaligen Rosenschule lief sie (notgedrungen) offiziell unter »Bodendecker«; was immer das bei Rosen sein soll; es ist ein hübscher, reich blühender, zart duftender Strauch; im Herbst kleine Früchte, wenn man sie lässt.

Vergleiche ‘Sweet Pretty’.

Anmerkung April 2018: Im Winter 2017/18 [Kahlfröste bis -10°C, Oststürme] leichte Spitzenschäden selbst auf Hochstamm, mehr nicht. Hätten wir nicht gedacht.

Verschiedene Wege, Vielfalt übersichtlich zu machen

Die Regel: Keine Ordnung der Rose bestimmt deren mögliche Verwendung.

Dies sollte auch für die Empfehlungen der Rosenschulen oder Gartencenter gelten: »Rosen für Hecken (Töpfe, Wälle …)« und so weiter. Diese Angebote sind freundlich und mögen hier und da helfen. Doch welche Vorstellungen einer »Hecke, Topf- oder Wallbepflanzung« haben diese Rosenschulen und Gärtnereien eigentlich?

‘Moje Hammarberg’ und Rosa nitida in einer Schale

‘Moje Hammarberg’, eine Rugosa-Hybride, und Rosa nitida, eine Wildrose: zusammen in einer Schale. Die Kultur dieser Rosen in einer solch flachen Schale geht etwa für 2 bis 3 Jahre gut. Wer es lieber dauerhaft mag, wähle halt ein größeres Gefäß für diese genügsamen Sorten. Tipps zu Rosen in Gefäßen.

Auch auf die Gefahr hin, mir böse Briefe einzuhandeln: Diese hauseigenen Empfehlungen sind nicht selten furchtbar langweilig. Einer gewissen theoretischen Konformität folgend, wie man wohl diese oder jene Rose im Garten halt verwenden dürfte. Wenn die Gärtner/-innen ebenso denken würden, die »Offenen Gärten« könnte man sich sparen: sie würden im gewissen Sinn alle gleich sein:

»Aha, das sind also die Rosen für Hecken, Beete, Flächen …«?

Besser ist: Rambler in Töpfen auf dem Balkon! Eine wunderbare Sache! Rambler jedoch werden Sie in jenen hausgemachten Rubriken »Rosen für Töpfe« und dergleichen wohl vergeblich suchen; dass manche »Bodendecker-Rose« wunderbare Solitäre sind, im Garten oder Topf oder alte Gießkanne gepflanzt, vermisse ich ebenso in diesen Ordnungen wie der Hinweis, dass »Beetrosen« überhaupt kein »Beet« bedürfen, um verwendet werden zu können …

Am besten erscheint es mir, Gärtner/-innen bepflanzen überhaupt keine »Beete, Hecken, Wälle«, sondern gestalten den Boden, auf dem sie stehen. Will sagen: Vielfalt wird nicht übersichtlicher und der Garten nicht schöner, indem man sich den Blick einschränken lässt, sondern für sich selbst weit macht. Ein Beispiel bietet wieder ‘Moje Hammarberg’.

Kurze Gedanken zu unser Ordnung der Rosen finden Sie unter: Welche Rosenübersichten wir bieten – und welche besser nicht. Wer vertiefen will, findet dort weiterführende Links.

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Lesetipps


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