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Welche Rosenübersichten wir bieten – und welche besser nicht

»Sinnfällige Ordnungen
sind einfach.
Der Rosenmarkt ist es nicht.«

– Gedankensplitter.

Inhalt


Von »Wild« bis »Remontant« …

Bei den Wildrosen steht die Rosenart, zum Beispiel Rosa glauca, Rosa spinosissima. Und bei deren Hybriden deren Abstammung, zum Beispiel »Spinosissima-Hybride«, »Rugosa-Hybride«.

Die kulturhistorisch gewachsenen Ordnungen haben wir bei den einzelnen Sorten vermerkt, zum Beispiel die Rosenklasse der »Gallica-Rosen«, »Alba-Rosen«, »China-Rosen«, »Remontant-Rosen«.

Ebenso aus der Historie stammt der Begriff »Hybrid Tea«, den wir verwenden, in Klammern dahinter steht der im deutschsprachigen Raum geläufige Begriff »Edelrose«, obgleich beide Begriffe nicht dasselbe benennen.[*]

[*] Wer einen Einblick in die Geschichte der Edelrosen alias Hybrid Tea sucht, lese ‘La France’ und die Frage nach dem Klassentyp der Hybrid Tea (»Edelrosen«).

Allgemein mag man bedenken, dass alles dies keineswegs »sich selbsterklärende« Begriffe sind.

Begriffe werden nun einmal in unseren Köpfen definiert und näher bestimmt – und das machen wir sehr unterschiedlich. Und am Ende pflanzen wir auch nicht das, was wir uns unter einem Begriff vorstellen: »Wildrosen« ist ein gutes Beispiel. Bei diesem zusammengesetzten Begriff mag man doch durchaus einmal hinterfragen, was »Wild« meint – und was »Rose« für ein Wort ist.

Seit eh und je pflanzen wir Rosen der Natur »wild« in unsere Kulturgärten.

Kulturgeschichtlich sind »Wildrosen« (und eine Handvoll von Naturhybriden) sogar »die Königinnen der Blumen«: Sappho dürfte keine anderen Rosen gekannt haben. So können wir mit Sappho rund 2500 Jahre später die Wildrose auch sehen: als »Königin« – und sie in unsere Gärten, Parks, im öffentlichen Grün und in die Landschaft pflanzen …

Seien wir also durchaus kritisch bezüglich des Gebrauchs von Begriffen – und selbstkritisch hinsichtlich dessen, wie wir die angebotenen Begriffe des Rosenmarktes selbst auslegen.


Sie können Rosen verwenden:

Sie finden Rosen für

Gartenflächen aller Art, für Hecke und Wälle, Hanglagen, Einfassungen, für Einzelpflanzungen und

für die Nase (»Duftrosen«), für die Vase (Schnittrosen), für Deko, Küche, Hochstamm und Allerlei.

Die beste und sinnfälligste Ordnung ist die eigene gärtnerische Kreativität.


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Was wir nicht bieten

»Modern«, »Alt«, »Bodendecker« sowie »Rosen von 169 cm x 119 cm im Wuchs«

Die Ordnung von Rosen nach »Modern« und »Alt (Historisch)« mögen wir nicht weiter verwenden. Sie trägt zur Kultur der Rose nichts Gutes bei. Das Ergebnis nach rund 50 Jahren Gebrauch ist ein verklärter Blick auf die Vielfalt der Rose, befördert durch ein cleveres Marketing zeitgenössischer Alte-Rosen-Manager, die gerne gekauft und gepflanzt sehen, was sie selbst gezüchtet haben.

Der Informationsgehalt dieser Ordnung »Alt – Modern« ist kaum der Rede wert: eine grobe, zeitlich definierte Übersicht über die Vielfalt der Rose wird geboten. Mehr nicht. Für die Gestaltung des eigenen Gartens sind diese wenig hilfreich; eigentlich gar nicht nützlich. Der Rosenmarkt indessen füllt dieses Begriffspaar seit dessen Aufkommen um 1967 unermüdlich mit Inhalten, die weder etwas mit den betreffenden Rosen, noch etwas mit dem ursprünglichen Ordnungsgedanken dieses Begriffspaars zu schaffen haben: »Alt und Modern« sind ein Paradebeispiel für marktgängige Desinformationen auf dem Rosenmarkt über die Vielfalt und über die Kulturgeschichte der Rose.

Die Begriffe »Bodendeckerrose« oder »Beetrose« oder gar »Topfrosen« finden wir ziemlich unglücklich – gänzlich unglücklich erscheint uns: Ramblerkletterrosen. [Begriff bei einer Rosenschule des Marktes gefunden, deren Name ich hier mal nicht angebe: Suchen Sie selbst. Vermutlich wieder dem Gedanken gezollt, es dem Rosenfreund »einfach« zu machen; in der Tat bedarf der Begriff »Rambler« im Verkauf nicht selten einer Erklärung. Dies aber sei kein Grund, Goethe zu spielen – dann sei als Krönung seiner Bemühungen um eine sich selbst erklärende Sprache auch »Ramblerkletterclimberrosen« erlaubt.]

Solcherart Begriffe des Marktes wie all diejenigen der (offiziellen) Institute sind nicht zwingend hilfreich, sondern schränken den Blick in der Regel furchtbar ein.
Wer so ordnet, will mir sagen, wie ich welche Rose verwenden könnte: »Bodendecker-Rose«. Pah! Die setzt ich auf Hochstamm, pflanz sie »ins Beet«, als »Solitär« in einem großen, dekorativen Kübel inmitten der Rasenfläche und so manche Sorte binde ich an einem kleinen Spalier an, um sie »klettern« zu lassen. – Geht mir bloß weg mit Euren verrückten Begriffen!

Tropinin Girl with roses, 1850 Tropinin, Girl with roses, 1850. Quelle: Gemalt von Vasily Andreevich Tropinin (1776–1857).

Tropinin Girl with roses, 1850 Tropinin, Girl with roses, 1850. Rose im Topf mit Stab.

schließen (Ende Kurzinfo)

Der Begriff von Thomas Proll, »Kleinstrauchrosen« (für »Beetrose, Floribunda, Grandiflora, Bodendeckerrose« als auch »Edelrose« denkbar)[1], hat sich leider nicht durchgesetzt; er wäre durchaus brauchbar gewesen. Frei nach der Überlegung: In meinem Garten setze ich diese »Kleinstrauch-Rosen« ein, wie es mir gefällt … ob »Flächen bedeckend« oder in einem Topf, ob solitär in einem Tuff oder als niedrige Hecke oder Einfassung, im Beet zu Stauden, Kräutern oder zu Gemüse – oder auf einen Hochstamm, repräsentativ im Vorgarten des Hauses …

Ordnungsbegriffe sollten uns nicht die Verwendung von Rosen vorgeben; der Begriff »Kleinstrauch« halte ich durchaus für informativ genug – und er lässt unserer Kreativität im eigenen Garten freien Lauf …

Zum Klettern bringen können Sie grundsätzlich die unterschiedlichsten Rosen, ob sie offiziell so benannt werden oder nicht. Und gewendet: »Rambler« sind wunderbare Sträucher, die Sie natürlich auch anleiten können, an einer Stütze jeglicher Art emporzuklettern.
Jene möglicherweise marktkompatible Wortschöpfung Ramblerkletterrose existiert freilich aufgepflanzt nirgendwo.

[1] VDR (Hg.), Rosenjahrbuch 2001, Beitrag von Thomas Proll, Kleinstrauchrosen – eine neue Rosengruppe oder Sammelsurium verschiedener Typen?, S. 57-66.

Edelrose ‘Chandos Beauty’ im Beet »Edelrose« ‘Chandos Beauty’ als Kleinstrauch, alias »Beetrose«.

Angaben zur möglichen Verwendung und zum Wuchs schreibe ich bei den Sorten selbst auf. Es sind, soweit mir möglich, Erfahrungswerte mit etablierten Rosen, derlei aber dennoch stets mit gärtnerischer Weitsicht und gütiger Toleranz zu genießen ist.

Angaben aber zum Wuchs wie »1,75 m x 1,25 m« sind ziemlich albern. Da (um-)schreibe man lieber: »circa 150 cm, überhängend, buschig; für kleinere Kletterhilfen geeignet«.

Freilich gelte auch für diese »Sorten-Infos«: Seien Sie kreativ und machen Sie, was Ihnen gefällt und möglich erscheint. Halten Sie diese »150 cm-Sorte« via Schnitt kleiner oder »ziehen Sie sie hoch«, satt über 200 cm. Und bleiben Sie auch bei den Sortenbeschreibungen der offenen Informationsportalen des Netzes kritisch.

Wie unterschiedlich der Wuchs (das Blühverhalten, die Frostfeste, der Zustand als Jungpflanze) einer Sorte sein kann und welche Faktoren – Standort, Kulturbedingungen, Unterlagen von Veredelungen – Einfluss darauf nehmen, ist kurz erläutert auf der Seite Der Wuchs der Rosen und das Zentimetermaß.

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Was gar nicht geht

Die Bevorzugung von großen Rosenhäusern über deren Markt- beziehungsweise Reihenbegriffe finden Sie hier auf meinen Seiten gewiss nicht. Etwa »Malerrosen®« (Delbard), »Märchenrosen®« (Kordes) oder gar »Englische Rosen®« (Austin).

Solcherart Begriffe sind für die hauseigene Vermarktung von Rosen nützlich, überflüssig aber für die Charakterisierung von Rosen. Falls Sie Rosen bestimmter Züchter suchen, schauen Sie halt auf deren Webseiten nach: Zumindest die großen Züchter-Werkstätten sind ja bald überpräsent im Netz. Ein kleiner, freier Rosengarten muss solchen Werkstätten nicht auch noch den Hof machen, im Irrglauben, dadurch mehr verkaufen zu können. Der Informationsgehalt solcherart Reihenbegriffe tendiert gegen Null. Entsprechen stehen diese Reihen- und Vermarktungsbegriffe auch nicht bei den hier aufgeführten Sorten. Selbstverständlich aber werden die jeweiligen Züchter genannt, ob »klein«, ob »groß«. Und ob mit einer solchen »Vermarktungsidee« ihrer eigenen Rosen oder nicht.

Wir zeigen Ihnen also lieber die Rosen, nennen die Züchter und das Zucht- oder das Einführungsjahr der Rose, Sie machen sich Ihre gedanklichen Verknüpfungen dann selbst.

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Blütenfarben

Die von meiner Rosenschule ehemals gemachte Ordnung nach Blütenfarben habe ich beibehalten. Dies geht auf eine energische »Intervention« meiner Liebsten zurück: diese Einordnung sei hilfreich, einmal ungeachtet der saisonalen und standort- sowie sortenbedingten Farbspiele bei einer Vielzahl der Sorten.
Wie Sie am Menü sehen können, habe ich mich umentschieden – Frau könnte auch sagen: »durchgesetzt«.

Blütenfarbe und Blütenform sind für die Auswahl der Rosen und für die Gestaltung des Gartens natürlich wichtig. Der Wuchs, das Laub, die Fruchtbildung aber sind es auch. Ich bemühe mich, bei den Sortenbeschreibungen die Charakteristika in vielfältiger Hinsicht zu beschreiben – in Wort und Bild. Wenn Sie Ihre eigenen Erfahrungen beitragen wollen, nur zu [meine Kontaktdaten].

Ungenügend sehen wir Sortenbeschreibungen [hier sind meine Frau und ich uns einig], die Rosen charakterisieren wollen, indem hübsche (retuschierte Katalog-) Blütenbilder aus der besten Jahreszeit gezeigt werden; Rosenpflanzen sind keine »Blüten«. Die marktübliche Nennung von zwei, drei sog. »Roseneigenschaften« mit Vergabe von Asterix-Punkten [* oder *** oder ***** und derlei], die nach Belieben aus des Verkäufers eigene Nase gezogen werden, sowie die Angabe irgendwelcher international errungener Preise (»Duftpreis Italien 2002«) und derlei helfen kaum, um ein Bild von der Pflanze im Garten oder Park zu bekommen. Dies betrifft auch die Sternchen-Vergabe für »Gesundheit«. Anstatt Rosen als Gehölze in den Blick zu nehmen, werden diese vermeintlich objektiven Punkte und Sternchen bei den Sorten verglichen; und unter Besonderheiten steht ohnehin nur noch dummes Zeugs. Diese ziemlich papierenen bis beliebigen Kurzporträts sind der Regel nach x-beliebige Lobhudeleien – sie stimmen selten mit dem überein, was Rosengärtner/-innen später im Garten vorfinden. Wir meinen, es wäre doch wünschenswert, wenn auch auf dem Rosenmarkt (und nicht bloß in Foren oder über den eigenen Gartenzaun mit dem Nachbarn) über Rosen mehr Klartext laut werden könnte. Das verkauft sich nämlich auch gut und fördert doch die Kultur dieser Pflanze!

Zudem will ich die Geschichte der Rose mit der Navigation dieser Seiten einfangen – wenigstens ein Gespür hierfür vermitteln. »Geklickt« wird im Netz ohnehin, da kann ich auch eine Ordnung schaffen, die im ersten Augenschein »nicht einfach« erscheinen könnte – obgleich sie es ist! – und nebenbei mir hilft, den Überblick über meine / unsere Rosen im eigenen Garten zu bewahren.

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Öfterblühend, einmalblühend

Wie schrieb ich an anderer Stelle: Ein Obstgehölz, das ständig blüht, bringt keine Früchte …

Das Blühverhalten bei Rosen sollte kein Auswahlkriterium per se sein. »Öfterblühend« ist nicht selten überbewertet und eine papierene Angabe – wie »einmalblühend« papieren ist und zu rasch nachteilig gesehen wird, jedoch vorteilhaft sein kann.

Die Üppigkeit der Blüte einer Forsythie im Frühjahr funktioniert nicht mit einem »Öfterblühen«; irgendwann in der Saison benötigt die Pflanze ihr Laub, um als Pflanze bestehen zu können. Diese wunderbare Üppigkeit im Flor der Forsythie finden wir auch bei Rosen. Insbesondere bei Rosen, die den Trieben entlang einmal in der Saison blühen. Dieses Blühverhalten also ist keineswegs per se »nachteilig« – sogar einmal unabhängig von den Strauchformen, Laubfarben und der möglichen Fruchtbildung bei Rosen betrachtet und bewertet.

Die theoretischen Unterschiede zwischen »öfterblühend, nachblühend, einmalblühend« sind kurz erläutert auf der Seite Rosen für Kletterhilfen [Sprung zum Absatz]. Die Übergänge dieses Blühverhaltens sind stets fließend, abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, etwa Standort, Sorteneigenschaft, ob die Rose veredelt ist oder nicht – und natürlich von Ihren Kenntnissen und Kulturmaßnahmen.

Dass »einmalblühend« in der Werbung für eine nachteilige Bewertung ganzer Rosengruppen eingesetzt wird, nur um den Verkauf der eigenen Sorten zu fördern, ist exemplarisch thematisiert unter Das Gen Englis(c)h [Sprung zum Absatz].

Wir sollten diese Bewertungen von Rosen über deren Blühverhalten nicht mitgehen und besser wertneutral von »frühjahrsblühend, sommerblühend, saisonal wiederholt blühend« sprechen. Es würde eine Vielzahl wunderbarer Eigenschaften von Rosen wieder mehr in den Blick rücken.[2]

[2] [Fussnote überspringen]

Nicht wenige der sogenannten öfterblühenden Sorten sind »sommerblühend«.

Nennen wir das Beispiel ‘Arabia’. Wer erwartet, dass die Blüten solche Sorten den Blütenreichtum des Sommers mehr oder weniger zeitgleich mit allen anderen Rosen einleitet, überlas wohl den Hinweis des Züchtern Tantau selbst, dass diese Sorte zwar »öfterblühend« sei, jedoch spät im Sommer ihren ersten Flor ansetzt – so manch andere Sorte ist dann schon verblüht! Gartengestalterisch kann dies sogar von Vorteil sein, verlängert es doch die Blütenpracht des Sommers, die sich mitunter explosionsartig in einem kurzem Zeitraum zu erschöpfen scheint.

Dass der zweite Flor solcher »öfterblühenden« Sorten dann erst im Spätsommer oder gar im Herbst erscheint, führt dazu, dass diese Nachblüten mitunter recht erbärmlich sind: Allgemein ist es so, dass wetterbedingt so manch »öfterblühende« Sorte ihre Pracht des Hochsommers zu dieser Spätsommer- oder Herbstzeit nicht wiederholen kann. Nennen wir hierfür das Beispiel ‘Abraham Darby’. Sie kennen diesbezüglich andere, Ihre eigenen Sorten. Ich nenne solche Sorten »Schönwetter-Rosen«, die hier für den Norden dieses ziemlich papierene Etikett »öfterblühend« tragen. Für den eigenen Garten kaum relevant.

So mache es Sinn, Sorteneigenheiten stets so gut wie möglich zu benennen, auch bei den Angaben zum Blühverhalten.

Fa. Tantau macht dies zum Beispiel bei seiner ‘Arabia’, indem diese Züchter-Werkstatt auf diesen erst später im Sommer erscheinenden ersten Flor hinweist. So weiß der Rosenliebhaber, dass er – je nach Standort seines Gartens – bei diesen oder jenen Sorten wohlmöglich auch nur diesen »Spätsommer-Flor« wirklich genießen kann.

Wer darüber keinen Blick für die Eigenschaften der Rose als Gehölz mitbringt, mag – übers Jahr und über die Jahre gesehen – von manch einer dieser »öfterblühenden« Sorten auch eher enttäuscht sein.

Ansehnlicher Austrieb im Frühjahr, herbstliche Laubverfärbungen, die üppige Fruchtbildung vieler Sorten (bei denen eine Nachblüte ja nicht ausgeschlossen ist!) oder ein stattlicher Habitus im Sinne eines »Formgehölzes« gestalten den Garten oft mehr und nachhaltiger als das Blühverhalten der Pflanzen; sei es die Forsythie, ein Obstgehölz oder die Rose.

[Ende Fussnote]

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Kinderaugen sehen Rosen

… wir Erwachsene deuten Begriffe. Wenn ich so manches Verkaufsgespräch erinnere, bei dem ich für das geplante Gartenprojekt eine Handvoll Rosen aus dem Quartier herausstellte und sie empfahl, waren mitunter die Reaktionen des Kunden irritierend, wenn ich – durchaus »marktkonform« – zu der einen Rose »Bodendecker« oder zu einer anderen »Alte Rose« anmerkte. Man wolle eine gewöhnliche »Bodendecker« sowenig, wie eine »alte« Rose, von der man wisse, sie blühe einmal … oder werde gar stets krank.

Und unter »alte, englische Rosen« [eine unsägliche Wortkombination] fanden die Kunden bei mir einfach keine verbesserten Neuheiten in irgendeinem »Stil«, sondern – glauben Sie mir – nur ein halbes Dutzend sommerblühender Sorten von diesem Engländer aus den 1970 Jahren … oder Sorten aus den vergangenen Jahrhunderten, aus England halt …

Und natürlich können Sie »Beetrosen« als niedrige »Hecke« pflanzen! Oder in einen großen Topf, zusammen mit einer »Bodendeckerrose«. Warum auch nicht! »Bodendecker« auf einen Hochstamm gehen ja auch wunderbar … oder Wildrosen in Schalen und deren Hybride in formalen Beeten.

Die meisten Begriffe der international unterschiedlichen, offiziellen Ordnungen tragen zur Rosenkultur nichts bei – die gängigen Marktbegriffe pfiffiger Züchter und Verkäufer schon gar nicht. Streicht man sie aus dem Kopf, sieht man Rosen wieder mit Kinderaugen …: Es tut der Rosenkultur wundersam gut!

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