22. September 2022, Wespe an einer Weintraube, vermutlich eine Blatt- oder Stinkwanze sowie ein Grasfrosch inmitten von Labkraut:
Ende Juli 2022, junge Rauchschwalben :
Igel und Labkrautschwärmer
Igel haben keinen Humor. Auf Labkraut findet sich die Raupe des Labkrautschwärmers (oder „Darth Vader“); ein Video und mehr Fotos:
Gegen den Igel wäre ich beinahe getreten – nicht drauf, ich stolziere ja nicht durch den Park. Meinen diesbezüglicher Spruch (irgendetwas mit stacheligem Fußball) kommentierte der Kerl mit NICHTS. Sein Gesicht war, ist und bleibt wohl für alle Zeiten grimmig …
Spatzen in Schwalbennester ; brüten sie, füttern sie Insekten [Juni 2022 und Mai 2021]:
25. Juni 2022, turnende Schnecke(n):
Insekt, dessen Name ich nicht kenne, 24. Juni 2022:
Meine Frau entdeckte am 17. Juni 2022 kleine Rosenkäfer an einer Minze im Garten. Minzeblattkäfer bevorzugen Minze, keine Rosen – von den Farben aber sind sie ähnlich dem Rosenkäfer , jedoch deutlich kleiner und rundlicher:
Rosenkäfer – Popcorn-Kino
Nun ja, nicht unbedingt ein Actionfilm, der Hauptdarsteller mag es gemächlich. Video aber zeigt – mehr oder weniger gut – wie dieser Käfer die Staubwedel erntet respektive sauber fegt …
21. Mai 2022 , eine der Rauchschwalben , die im ehemaligen Stall nisten, flog leider gegen die Scheibe des Tennen-Eingangs.
Passiert diesen Kunstfliegern eigentlich nicht, sie fliegen zielsicher auch durch ein 15 x 15 cm kleines Sprossenfenster, wo das Glas fehlt; ansonsten nutzen sie komfortabler die Türe, insofern ich sie aufmache …
Auch im Stall fliegen sie eigentlich souverän um alles herum. Diesmal aber halt nicht. Benommen lag sie mit ausgebreiteten Flügeln auf dem Boden und wir befürchteten, dass sie sich verletzt haben könnte.
Handschuhe an, die Flügel zum Körper angelegt, diesen Zwerg auf einen Finger der anderen Hand gesetzt – und gewartet. Nichts passierte. Auch wippen und ansprechen, nicht einmal der Fotoapparat machten Eindruck. Schwalbe saß auf dem Handschuh und schaute uns an.
Richtung Hof gedreht und unter den Schwanz mit dem Fingern getippt – dies war nun doch zu viel Körpernähe! Schwups, Lebensgeister wieder da und auf und davon …
(Jahr 2016) Foto 1 und 2: Fernsicht Nord-Ost – und die ersten Rosen links vom Schuppen: der erste kleine Vermehrungsacker.
Foto 3: Gänse auf der Weide …
Mai 2022. Gelbhalsmaus , eher ein Waldbewohner, bedient sich an der Vogelfutterstelle, Buntspecht, Star (zwei Fotos) und Spatzen :
Wendehals
April 2022 . Ein bei uns seltener Gast. Fotografiert von meiner Frau durch die Fensterscheibe, woher die Unschärfe kommt. Der Wendehals ist eine Spechtart , dessen Hauptnahrung wohl aus Ameisenarten besteht, die er auf dem dritten Foto – ruhig sitzend – eine nach der anderen verspeiste; viertes Foto ist schärfer:
Anfang Juli 2021, Raupe des Braunwurz-Mönch in der Ufersaat – die namensgebende Braunwurz der Ufersaat mag er …
Mehlschwalben
Foto 4: eines der 22 Schwalbennester 2016 – und einige dieser Banditen selbst …
Die Pfütze haben wir immer wieder mit Wasser gefüllt, die lehmige, feuchte Erde dient dem Nestbau …
Eine Bachstelze, ein Falke, ein Marder sowie (ab und an) ein Milan haben auch bei uns ihr zuhause. Davon aber gibt’s (noch) keine Fotos.
[Ende September 2021 ] Einige Liter Traubensaft haben wir geerntet, einige Trauben bleiben; Wespen lieben „Federweißen“:
Siehe zu Wespen auch das Video aus August 2020 : Wespen und Wein .
Spatzen , eine wilde Horde von etwa 100 „Einzelkämpfern“; zum Herbst aber löst sich diese große Gruppe aus dem Brutgeschäft dann halt doch in kleineren Gruppen auf (und wir denken, dass die Jungen von den Altvögeln auch verjagt werden). Hier aber noch Gemeinschaftsleben auf Spatzenart:
Stare – zählen können wir sie nicht, geschätz sind es wohl 300 bis 400 Individuen. Ab und an fliegen sie in den Park, selten in den Hausgarten oder aufs Hausdach, ums Haus ist für diese scheuen Vögel zu viel Bewegung.
Auf dem Nachbarfeld stand Hafer – da sind sie nätürlich auch gerne:
Am Vogelfutterplatz findet sich seit Mitte Juni 2021 – stets in der Früh – ein Fasan ein. Wir füttern ja ganzjährig, im Sommer aber recht wenig – etwas ins Vogelhaus und eine Hand auf Fläche gestreut.
Der Kerl reagiert sofort, auf jedes Geräusch, auch auf Schattenwurf am Fenster. So lief er davon, als meine Frau samt Kamera ans Fenster trat. Da dachte sich meine Frau, in Ordnung, Flucht vor Fressen – der kommt schon wieder. Einige Minuten in ruhiger Haltung … und schwubs, da war er erneut. Und wir haben diese Bilder, aus dem Fenster der Wohnküche rund fünf Meter vom Futterplatz … also ziemlich nah an einem Fasan!
Die Fasanen-Dame, September 2020:
Großer Käfer Anfang Juni 2021 , den wir häufiger auf den gemähten Wiesen im Park antreffen:
Fotos aus Mai 2021 vom Nestbau der Schwalben – und von Hausbesetzungen durch Spatzen; Graugänse:
Spatzen können nur „Inneneinrichtung“, was dazu führt, dass deren Hausbesetzungen nicht unbedingt über das Brutgeschäft hinaus halten – und wir so manches Drama vorgelebt bekommen …
Nilgänse auf der Wiese im Park. Ursprünglich aus Nordafrika, gelten aber mittlerweile in Deutschland als heimisch. Im Federkleid unterscheiden sich die Geschlechter nicht; die Gans-Herren sind etwas größer (oder sagt man „fetter“ bei der Gans?).
Durchzechte Nächte machen Augenringe – so meine Vermutung …
Spatzen und Stare, August 2021 :
Bei den Staren zeigen sich mitunter ein Schwarm von gewiss 300 bis 400 Exemplare; hier eine kleine Gruppe nach der Mahd: