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Wurzelware zu pflanzen – es ist gärtnerisch sinnvoll

Wurzelnackte Rosen sind im Vergleich zu sogenannter Containerware (Containerrosen) ökologischer, für Sie wirtschaftlicher und der Rosenkultur angemessener.

Die Praxis …

Rosen vermehren Erster Austrieb auf dem Vermehrungsfeld.

Rosen vermehren Einige Zeit später. Die Veredelungsstelle (dort, wo die Triebe herauskommen) liegt frei, denn der Rosenbauer muss da ran und schneiden, schneiden, schneiden – für eine gute Verzweigung der Rose.

Im Herbst kann geerntet werden … und der Rosenbauer hat die wurzelnackte Rose in der Hand. Und nun? Er verkauft sie sofort als sogenannte Wurzelware oder lagert sie über Winter ein, verkauft sie dann im Frühjahr als wurzelnackte Rose oder topft sie ein und bietet sie als sogenannte Containerrose an.
Der Kunde im Herbst oder im Frühjahr pflanzt sie dann in den Garten oder in ein Gefäß.
Der Kunde pflanzt in einem schönen Gefäß; der Rosenbauer pflanzt in einen Verkaufspott.
Der Zeitpunkt und das Prozedere des Pflanzens in einen Pott ist beim Kunden und Rosenbauer gleich!
Das Ergebnis auch, irgendeine Rose in irgendeinem Gefäß:

Rosen im Topf Austrieb im Frühjahr im Topf; vom Kunden gepflanzt oder vom Rosenbauer.

Rosen im Topf Laub und Blüten der Rose im Sommer – in irgendeinem Gefäß.

Das Ergebnis ist bei Ihnen kein anderes als die Containerware der Rosenschule; allerdings bezahlen Sie bei Wurzelware rund die Hälfte im Vergleich zur Containerware.

Die Baumschule Rohwedder bietet eine prima Übersicht im Vergleich von Wurzelware | Containerrose:

Rohwedder, Wurzelware verus Containerrose Quelle: Internetpräsenz der Baumschule Rohwedder, Schafstedt.*

* Beim letzten Listenpunkt »Versandkosten« ist ein kleiner Dreher passiert: Die Containerrose ist im Versand natürlich teurer, man spart bei der Wurzelware.

Zum Listenpunkt Pflanzzeit, der für die Containerware zu sprechen scheint, siehe Qualitätskriterien bei Rosen.

Ein hilfreicher Vergleich von Rohwedder, den ich hier nachgefügt habe für alle, die hier im Detail nicht weiter lesen mögen, was aber doch im Kontext von »Rosen und Kultur« lesenswert und bedenkenswert sei.

Beispiele von wurzelnackten Rosen, die Sie auch problemlos im Herbst zwecks Überwinterung gebündelt in den Gartenboden einschlagen können, um sie erst im folgenden Frühjahr zu pflanzen – sei es in den Garten oder in einem Gefäß Ihrer Wahl:

Wurzelware Rosen veredeln veredeln

Ordentlich gepflanzt, ob im Garten oder in einem Topf: Die Veredelungsstelle gehört bei Ihnen zwei Fingerbreiten in den Boden:

Handskizze zum Rosenseminar Rosen veredeln Hier sind die Baum- und Rosenschulen aus praktischen Gründen nicht vorbildlich.

Die Theorie …

Wurzelware ist ökologischer.


Wurzelware ist wirtschaftlicher.

Wurzelware ist der Kultur der Rose angemessener.

Wir meinen, insgesamt betrachtet ist die Container- und Pappschachtel-Ware im Verkauf der Kultur der Rose nicht angemessen.


Marktdruck und Ökologie

Wir wollen niemanden belehren; am wenigsten die Rosenschulen. Wir haben selbst 15 Jahre lang Container-Kulturen verkauft. 2,5 Jahre unter Folie »vor-« und »angezogen« mit recht hoher Investition in einem »RollAirSystem«. Letzteres führt zu einer unsäglichen (Vor-) Kultur der Rose, die wir nach genannter Zeit wieder einstellten. Zigtausend Euro für ein Folienhaus als »Investition«, die nur einem furchtbaren Marktdruck im Rosenverkauf gezollt war.

An einer ökologisch vertretbaren Container-Kultur haben wir durchaus gearbeitet; abbaubares Topfmaterial aber ist in der Direktvermarktung kaum praktikabel und auch kundenseitig wenig akzeptiert; eine Erhöhung des Anteils von (heimischen) Kompost im Substrat macht die Töpfe sehr schwer, er verdichtet schneller oder wird – entsprechend aufbereitet – sehr teuer; Kosten, die kaum auf den Verkaufspreis aufgeschlagen werden können. Besonders nicht auf irgendwelchen »Events«, wo man anonym einer unter vielen Anbietern ist. Im Gegenteil:

Jeder Cent an Kosten mehr pro Topf rechnet sich auf Tausend x Tausend hochgerechnet furchtbar ernüchternd; Marktdruck und Ökologie harmonieren bei Rosen besonders schlecht.

»Vorziehen von Rosen« im Container erzeugte ferner seit Einführung der Containerkulturen für einen neuen Marktdruck, der dafür sorgt, dass selbst wurzelnackte Qualitätsware neben vorgezogener Ware verhungert.[*]

* Das ist die leidige Erfahrung nach 20 Jahren im Rosengeschäft. Insbesondere im Frühjahr bestimmen bei den winterlich ausgehungerten Rosengärtnern/-innen halb geöffnete Blüten den Verkauf: Endlich wieder etwas Farbe und Duft. Auf dem Markt finden sich immer wieder Rosen in diesen Pötten mit einer gruseligen Qualität. Die Qualitätskriterien bei Rosen aber definieren sich nicht über irgendeine »hübsche Blüte« – besonders nicht im April! Und natürlich auch nicht durch ein »Bild-Etikett«! Da müssen Sie schon einen Blick auf den Wurzelstock werfen – und Informationen zur Sorte sammeln.
Der Wurzelstock freilich wie die Rose selbst wird insbesondere im Frühjahrsgeschäft allzu gern ausgeblendet – wie die höheren Kosten und die Ökologie-Bilanz des Containers.

Mitunter verläuft auch die Sortierung der Baumschulen nach dem Maßstab: gute wurzelnackte Qualität von unserem Feld? Damit beschicken wir zunächst den Wurzelwaren-Versand, den Rest topfen wir. Wird schon werden.

Die blühende Rose im April ist geradezu ein Paradebeispiel einer bald unlauter zu nennenden Geschäftspraxis bestehend aus reinster Verführung, die bald Thema behördlicher Verbraucherzentralen sein müsste. Mitunter motiviert sich die Kaufentscheidung von Kunden kurios. Aber es funktioniert im Verkauf für die Containerbranche einfach prima.

Siehe dazu weiterführend die Untersuchungen zur Kulturführung bei Containerrosen – Hemmstoffeinsatz bei Containerrosen [S. 67] der Universität Hohenheim [PDF-Datei]. Moderne Produktionsbedingungen (Rosen unter Glas bei Schnitt- oder Containerrosen) sind wirtschaftlich motivierte Antworten auf die Nachfrage des Marktes, welche kritisch zu hinterfragende Kulturbedingungen der Pflanzen hervorbringen.
Der Einsatz von Hemmstoffen ist uns eher aus der Landwirtschaft bekannt: Etwa der Einsatz von Hemmstoffen im Getreideanbau, um die Halme kurz zu halten …
Siehe im übergeordneten Kontext: Moin Moin Sangerhausen [Sprung zum Absatz], ein Zitat des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hinsichtlich zu beachtender Zielsetzungen bei der Produktion von Pflanzen.

Den Schwerpunkt auf regionale Vermarktung zu legen ist bestenfalls »edel und gut« – genügt aber als Fachbetrieb heute kaum. Die Ware »Rose« ist heute einfach überall verfügbar geworden. Kaum ausreichend Kundschaft, die noch Zeit und Geld aufwendet für eine Fahrt zu einer Rosenschule. Von denen, die diese Fahrt auf sich nehmen, lebt kein Betrieb. Wenigstens nicht als Vollexistenz. Rosenbetriebe werden in der »Direktvermarktung« zwangsläufig Reisende in Sachen Rosen, wenn der Umsatz am Saisonende stimmen soll. Der Radius dieser »Handelsreisenden« ist unterschiedlich; von 100 km bis bundesweit und darüber hinaus. Der reine Vertrieb von Wurzelware macht die Saison noch kürzer: Es ist und bleibt ein reines Frühjahrs- und Herbstgeschäft! Ohne Containerware sind Betriebe in der »Direktvermarktung« heute kaum mehr überlebensfähig. Unabhängig davon, wie groß diese Fachbetriebe sind. Ich kenne keine Züchter-Werkstatt, keine Rosenschule und keinen Wiederverkäufer, welche heut nicht mit Töpfen hantieren.

Irgendwie aber muss man damit anfangen, ökologisch zu wirtschaften, trotz des stetig wachsenden Marktdrucks im Rosen-Verkauf. Und trotz eines gewissen Desinteresses von Seiten derer, die nur schnell, billig und sofort ihre Rosen haben wollen.

Hier hilft auch nicht das wenig kraftvolle Argument, das für den Containervertrieb sprechen soll:


Das Argument, im Container sehe man wenigstens, was man kauft, ist vordergründig und falsch.

Mit Verlaub: Sie sehen gar nichts. Bestenfalls das Produkt eines Fachbetriebs, der Rosen im Topf verkaufsfertig bekommt mit einem Etikett daran, das Banalitäten erklärt. Ob die Rose für den Garten taugt und Ihnen dort immer noch gefällt, sehen Sie eben nicht.[*]

[*] Der wichtigste Grund liegt in der (heutigen) Produktion:

  1. Rose im Juni–August veredeln,
  2. angehäufelt überwintern,
  3. Frühjahr und Sommer des folgenden Jahres auf dem Feld zur verkaufsfertigen Pflanze erziehen,
  4. im Herbst schon roden und im Kühlhaus lagern. Sodann
  5. im Frühjahr aus dem Kühlhaus in den Topf (oder zu Ihnen als Wurzelware).

Im Topf gepflanzt, 6: Heute bald üblich, das An- oder Vorziehen im Frühjahr unter Glas (oder Folie) – für eine vorzeitige Vorzeige-Blüte. Und im Frühsommer haben Sie einen »perfekten« Blühstrauch im Topf mit irgendeiner Rose aus der internationalen Vermarktung, die vom »wirklichen Leben« hier vor Ort nicht viel gesehen hat …

Nun erzählen Sie mir mal etwas über die Rosen, die Sie da im Topf sehen.


Marktdruck und »Service«

Ohne Container-Kulturen ist die Verkaufsspanne für Fachbetriebe derart kurz, dass es unter Abwägung von Ökologie und Markt heute nicht mehr praktikabel erscheint, darauf zu verzichten.

Bleiben wir diesbezüglich höflich: Der moderne Mensch ist ein moderner Konsument – und der will auch gärtnernd am liebsten alles sofort und alles schon fertig – und so wird er auch von allen Seiten bedient! Was um alles in der Welt soll der »bemühte Ökobauer«, der schlicht wirtschaftlich bestehen will, da machen? Jute-Töpfe mit Kompost? Pappe- anstatt Plastik-Etikett? Freiland-Kulturen anstatt Folien-Tunnel? Pah!

Mit solchen Maßnahmen verhungern Sie auf dem Markt neben einem konventionell geführten Rosenbetrieb. Denn es gibt derzeit keine ausreichend große Nachfrage nach ökologisch produzierten Rosen.

Solche Rosen sind weder in der Produktion noch in den Köpfen der Gärtner/-innen ausreichend präsent. Und oft auch nicht gewollt: Töpfe, die sich als »biologisch abbaubar« schon im Verkauf auflösen, durch Kompost merklich schwerer sind als mit Torf, ungeeignet für den bequemen Transport, der Verzicht auf Bambus oder Plastikhalter für das »Hochglanz-Etikett«, stattdessen schon in der Saison verblassende Verkaufsetiketten aus Pappe?

Alles schon durchprobiert: Sie werden neben dem Kollegen, der in farbigen Töpfen mit drei aufgebundenen Bambusstäben samt DIN-A5-Plastiketikett dieselben Rosen feil bietet, nicht bestehen. Die auf dem Markt derzeit relevante Käuferschicht definiert sich nicht über Ökologie. »Ökologie« ist mitunter gar nur wohlfeiles Geschwätz all derer, die vom Verkauf von Rosen nicht leben müssen.

Diese »Services« aber moderner Vermarktung entheben niemanden von einem Minimum der Rosenkultur: einer vernünftigen Kommunikation des Produkts; weder den Verkäufer noch den Käufer.

Aber wissen Sie, die Verkäufer (Züchter, Rosenschulen und Wiederverkäufer eingeschlossen) wissen manchmal selbst nicht, was sie da verkaufen!

Was für eine »amüsante Rosenkultur«, wenn sie nicht mitunter so traurig wäre: Der Markt bestimmt unsere Gartenkultur mehr als wir es uns eingestehen.

Aus der Zeit der Rosenschule bot ich Jungpflanzen an, mit denen ich selbst keinerlei Erfahrungen hatte und die ich noch nie irgendwo etabliert gesehen habe; meine Informationen waren rein theoretischer Natur (und damit nicht relevant für Ihren Garten); mit dieser Vertriebspolitik aber war ich nunmal als »Fachbetrieb« keineswegs alleine unterwegs.
Die Wiederverkäufer sind noch schlimmer: Deren Auswahlkriterium reduziert sich auf das aktuelle Erscheinungsbild der Rose im Pott. Hübsch rund gewachsen? Viele Knospen, etwas Farbe? Etikett dran? Preis stimmt? Prima! Dann verkaufen wir das mal …[*]

* Diese »ideale Präsentation der Ware« ging bei mir im damaligen Produktionsbetrieb soweit, dass ich bei einem für mich wichtigen Wiederverkäufer angelieferte Rosen austauschte, die verblüht waren, Blattschäden zeigten und derlei, nur um den Umsatz zu erhöhen. Drei Wochen später standen mitunter dieselben Rosen wieder bei diesem Wiederverkäufer, nun wieder »hübsch« gemacht: mit etwas Farbe und vielen Knospen …

Die Züchter sind freilich nicht besser mit ihrem Werbelatein über ihre Rosen, Rosen, die schlicht international vermarktet werden – und es sind letztendlich diejenigen Marktakteure, die das Stichwort »gute Containerqualität« auf den Markt einführten und für den Wiederverkauf schmackhaft machten und beide zusammen schließlich diese Verkaufsform etablierten.

Der Marktdruck ist für alle Beteiligten derselbe. Man reicht sich mitunter nur die Hand.

»Spontan-Käufe« und »Geschenkrosen« über präsentierte Blühwunder in Töpfen sind von Frühjahr bis Herbst zur Regel geworden. Da weiß oft der eine nicht, was der andere tut.

Sie aber sind allein in Ihrem eigenen Interesse und in Hinblick einer vernünftigen Rosenkultur in der Verantwortung, sich über den Markt selbst und über die angebotenen Sorten, die Ihnen insbesondere in Töpfen verführerisch präsentiert werden, vor Kauf hinreichend zu informieren.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, so heißt es treffend – und Sie haben kein Recht, sich naiv zu machen und über blendend schöne Sorten in Töpfen später im Garten zu meckern. Sie haben Ihrer Eigenverantwortung zu folgen und sich hinreichend zu informieren, ebenso wie es der Verkäufer tun muss, um Ihnen eine solide Auskunft über das Produkt »Rose« bieten zu können; dazu bedarf es keiner »Containerkultur«. Ich meine, dass es der Rosenkultur gut stünde und gut täte, wenn mehr »Tacheles« auf den Verkaufstisch und in die Gärten käme:

Der Gedanke, Was hat dieser Rosenheini mir denn da verkauft ist mindestens genauso richtig wie dieser: Was habe ich Depp denn da gekauft


Eigenverantwortung ist immer gut

Wir heben hier keinen »bösen Zeigefinger«; aber einige Jährchen Erfahrung sind nun doch zusammengekommen – wir wollen diese Verkaufsform »Container-Rosen« für uns nicht weiter, weil wir meinen, dass diese Verkaufsform unter den »realen Bedingungen des Marktes« wenig Gutes zur Rosenkultur beiträgt.

Da wir wissen, dass der Rosenverkauf nicht unbedingt mit guten Sachargumenten zusammengeht, tauschten wir unsere Rosenschule kurzerhand mit einem Garten, einem Garten, der Rosen hier vor Ort zeigt, wie sie sind – und diese Rosen halt als Wurzelware anbietet:

Schau’n wir mal, was mein Steuerberater dazu sagt …

Denn es ist uns schon klar, wie oben erwähnt, dass man von Wurzelware allein heutzutage kaum mehr über die Runden kommt. Für uns aber kein ausreichendes Argument, den ganzen Zirkus rund um die Vermarktung der Rose Jahr für Jahr wieder mitzumachen. Da muss jeder seinen Weg finden.

Informationen sind das »A und O«

Wurzelnackte Rosen Rosen im Frühjahr und im Herbst.

Der Nachteil beim Kauf wurzelnackten Rosen ist: Sie sehen nur Strippen, die Sie freilich hinsichtlich deren Qualität beurteilen können; die Rosen blühen dann nicht, zeigen weder ihren Strauch, noch Laub und keine Frucht.

Dafür dient der Garten: Er zeigt die von uns kultivierten Arten und Sorten als Sträucher; zumindest den Strauch können Sie sehen und begutachten. Und je älter der Garten wird, desto etablierter die Rosenstöcke. Eine entsprechende Beratung und Erfahrungsberichte unserseits inklusive.
Wenn Sie uns nicht besuchen können, besuchen Sie den Garten Ihres Nachbarn; machen Sie sich ein schönes Wochenende in einem Rosarium; suchen Sie Fachbetriebe auf, die meistens auch Rosen aufgepflanzt haben.

Im Internet versuchen wir, so viele Informationen wie möglich zur Hand zu geben. Für diesbezügliche Kritik, Anregungen Ihrerseits sind wir offen und zu haben.

Wurzelware direkt vom Acker in Ihren Garten (oder in Ihr Pflanzengefäß), es ist aus unser Erfahrung eines ehemaligen Produktionsbetriebs in vielerlei Hinsicht der beste Weg, Rosen zu kaufen und zu pflanzen. Das einzige, was es von uns abverlangt, ist eine gärtnerische Tugend: Geduld.

Wenn Sie Fragen zum Pflanzen wurzelnackter Rosen haben (in den Garten oder in Gefässen aller Art): Nur zu, her damit.


Rosen also kaufen mit etwas Geduld – auch via Internet

Mit Verlaub, wir sind ja keineswegs naiv oder kaufmännisch blind und wissen nur zu gut, dass die Appelle auf diesen Seiten nichts oder nur sehr wenig ändern werden. Die Zustimmung von Seiten einer Handvoll Kunden wird nicht dazu führen, dass die Kauf- und Verkaufspraktiken sich in irgendeiner Hinsicht maßgebend ändern oder sich gar zurecht ruckeln werden. Wir haben diese Seiten aber »trotzdem« geschrieben!
Spöttisch gedacht: Vielleicht alleine deswegen, um dieses seltsame Wort »trotz-dem« einmal treffend verwenden zu können. Also:

Spazieren Sie durch einen Rosengarten, am besten durch einen Garten aus Ihrer Region, dann machen Sie sich das beste Bild der dort aufgepflanzten Sorten. Heute kommen zahlreiche Informationsquellen insbesondere des Internets hinzu.

Obgleich diese Fotos und Beschreibungen von Rosen ihre Tücken haben, mit einem etwas kritischen Blick und zusätzlichen Infos bekommt man doch ein recht gutes Gesamtbild auch über unbekannte Sorten via Internet; hilfreich ist ferner (neutrale) Fachliteratur; Verkaufskataloge indessen sind natürlich nur bedingt hilfreich …

Rosen als Wurzelware also kann man gut informiert kaufen und pflanzen.

Möglicherweise bedienen Container-Kulturen tatsächlich nur unsere Ungeduld – und ein gewisses, Sie verzeihen: verwöhntes »König-Kunde-Gehabe«, das meint, für einige Münzen mehr alles beliebig und stets haben zu können. Und wer Rosen verschenken will, versuche es doch einmal auf diesem Wege: Qualitätskriterien bei Rosen – die Freude schenken.

Schulen Sie den Blick und verschenken Sie einmal »Strippen« anstatt Blüten! Andern und sich selbst. Es macht Sinn!

Pflegen Sie einfach eine der gärtnerischen Tugenden: die Geduld.


Rosen im Versand

Auf Anfrage versenden wir unsere Rosen. Klar, nur als Wurzelware. Siehe dazu: Rosenverkauf.

Horst Peters


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