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Unsere Naturwiesen im Jahr 2020

Jahr 2018, Jahr 2019, Jahr 2020

Wiesen

Ende Juli 2020, neue 2 Hektar aus 2019, Ufersaat aus 2018:

Braunwurz Libelle Platterbse

In Reihe: Blume und Saat der Braunwurz. Libelle vom Uferbecken. Gelbe Platterbse.

‘Flockenblume und Hummel’ Flockenblume und Hummel Flockenblume und Hummel

Einige, unterschiedliche Hummeln auf Flockenblume, die vergleichsweise spät blüht, bei uns etwa ab Mitte / Ende Juli.

Wiesen-Sauerampfer Wiesenstorchschnabel Wiesenstorchschnabel

Fruchtstände des Wiesen-Sauerampfers und Wiesen-Storchschnabels.

Von der Fläche:

Wiese mit Kamille Wiese mit Wilder Möhre, Flockenblume Mahd “Wilde Möhre”, “Rote Lichtnelke”

Foto 1: vorne steht bräunlich Kamille, eine Pionierpflanze für offene Flächen, wie nach der frischen Aussaat. Macht beim Mähen ordentlich Streß, zäh und viel Masse, verschwindet aber in den kommenden Jahren mehr und mehr.

Foto 2: Wilde Möhre, Margerite und aufblühende Flockenblume (violette).

Foto 3: Fahrspur des Mähers in die hüfthohe Wiese. Mein Nachbar spöttelte, dass man nur meine Mütze sähe, wenn ich mähe …
Die Wiese muss abspecken und kommendes Jahr werde ich um eine Schröpfe-Mahd nicht herumkommen.

Foto 4: Etwas Rote Lichtnelke und Wilde Möhre. Teilbereiche mähe ich nicht, für bessere Nachsaat und als Rückzugsbereich für alle, die ich via Mäher aufscheuche.

Foto der Saatkapsel der Roten Lichtnelke; die Saat selbst ist vergleichbar mit Mohn:

Rote Lichtnelke

Ufersaat

“Wasserdost” “Flockenblume” “Sumpfschafgarbe” und Rose Ufersaat

In Reihe: Wasserdost, aufblühende Flockenblume, Sumpf-Schafgarbe mit Rose sowie Blick ins Auffangbecken, das sich über die Saison ständig ändert.

Diverse Kräuter = Blumen

Labkraut u.a. Mädesüß Mädesüß Malve und Labkraut

In der Reihe: Mix aus Labkraut, Malve, Magarite, Fruchtstände von Roter Lichtnelke. Foto 2 und 3: Mädesüß. Foto 4: Malve und Labkraut.

Wiesen-Storchschnabel Weiße Lichtnelke

Wiesen-Storchschnabel. Weiße Lichtnelke.

Sumpf-Kratzdistel

Sumpf-Kratzdistel

Um 100 cm, kann auch doppelt so groß werden. Gilt als Zeiger feucht-nasser, toniger Böden. Steht hier am Rand des Regenauffangbeckens.

Knabenkraut

Leider nicht in unserer Wiese, sondern in einer Gartenwiese in der Schweiz – Dank für das Foto!
Ein Knabenkraut; welches genau, kann ich nicht erkennen. Unsere Wiese ist noch viel zu jung, denn die Keimung von Orchideen dauert wohl einige Zeit. Müsste bei uns auch irgendwie von außen hinzukommen, da nicht Teil unserer Saaten.
Ohne Neid das Foto aus der Schweiz:

‘Knabenkraut’

Erste Blüten neue Saat

“Klappertopf”

‘Klappertopf’ ‘Klappertopf’

Gilt als Halbschmarotzer für Gräser, so dass mit seiner Hilfe ein zu dichter Grasbestand zurückgedrängt werden könne, um Platz zu schaffen für weniger dominate Bewohner einer (artenreichen) Wiese; zum Beispiel Platz für “Rote Lichtnelke” oder “Kuckucks-Lichtnelke” …

Die erste Saat unser Probefläche (etwa 1500 qm) besteht aus 70 % Gräsern, 30 % Kräutern (sprich: Blumen). Der “Klappertopf” fehlt in dieser Mischung – werde ich ändern!
In der Saat für die 2 Hektar indessen ist der “Klappertopf” gut vertreten – obgleich diese Mischung aus 30 % Gräsern besteht – 70 % indessen ohnehin aus “Blumen”.

Ergänzend sei hinzugefügt (es kursiert gerade in meinem Kopf): “Rotklee” ist in der Saat der 2 ha nicht vertreten; er kann recht dominat werden, wie wir an der Probefläche der ersten zwei Jahre feststellen durften.
Jedoch geht sein Bestand auch zurück, sobald die Wiesensaat insgesamt sich etabliert: 2020 war der Bestand des “Rotklees” deutlich geringer – und ich mag ihn jetzt gerne sehen …

2021 werde ich im Mai auf der Probefläche eine Schröpfmahd machen, um die Blüte der Gräser zu verringern – und den Aufwuchs weiter zu verkleinern: 2019 war der Wuchs hüfthoch! 2020 zwar schon etwas geringer, jedoch immer noch zu hoch – für Mäher und Besucher … nicht aber für die (jungen) Rosen! Rosen und solche Wiesenbewohner beißen sich nicht …

Saat-Mischung für wechsel-feuchte Uferlagen

Mai 2020, Saat aus 2018.

Auffangbecken

Auffangbecken Auffangbecken

Foto 1: Rechts steht eine Rugosa, vom Schreibtisch aus meine ich, es ist ‘Pink Pavement’; ist aus Pflanzung Frühjahr 2018.

Drittes Foto zeigt links Rosa cinnamomea ‘Arno’ Mai 2020; gepflanzt ebenfalls Frühjahr 2018.

Auffangbecken für Regen am 20. Mai 2020 – etwas wie ein angelegtes Staudenbeet, jedoch Saat aus Frühjahr 2018.

2020 ist das erste Jahr nach Aussaat, in dem wir nun keine saisonale Arbeit mehr mit diesem Bereich haben werden.
Im zeitigen Frühjahr haben wir etwas das Vertrocknete entfernt sowie eine Handvoll kleiner Weiden und Eichen, die sich ungefragt eingeschlichen hatten.

2018 und 2019 indessen mussten wir Gänsedistel, Weißklee, Quecken-Reste, gemeine Distel entfernen, derlei bedrängte und unterdrückte die zarte Saat überall – alles händisch gerupft.

Die rund 20 Rosen (Pflanzung aus 2018 bis 2020) am Uferrand entlang machen sich ebenfalls gut.

Park im Werden

Mitte April, etwa 170, 250 300 Rosen auf der neuen Fläche gepflanzt; die Saat zeigt sich auch schon – alles noch jung, schauen wir mal im Frühjahr, Sommer …

Blick grob gen Nord, Nord-Ost, Ost auf die 2 Hektar:

Park März 2020 Park März 2020 Park März 2020 Park März 2020

Vergleiche Rosengarten November 2019 bis Januar 2020, Aufbau Zaun, die ersten Rosen.

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