Unsere Naturwiesen im Jahr
„Wildwuchs“ auf Hofplatz, Gartenwegen, Terrassen
… von natürlichen Aussaaten aus dem Hausgarten und den Wiesen.
Allerlei Saaten von Stauden, Kräutern, Blumen keimen auf Hofplatz, Gartenwege und Terrassen. Wir lassen einiges stehen, man bekommt es nicht besser gepflanzt – schön und praktisch, denn diese Bereiche pflegen wir dann nicht!
Einige Fotos vom Eingangsbereich, sozusagen von links nach rechts fotografiert:
Linke Seite des Eingangs: Im Blumenkasten wachsen unter anderem Violas, die sich überall auf dem Hof aussäten, aber auch Kaukasische Gänseblümchen vom Vorjahr finden sich weiterhin verteilt auf Fläche.
Daneben – recht üppig – Stauden aus dem Garten.
Rechts vom Eingang: „Eselohren“ und Vergissmeinnicht besetzen die Ecke.
Die Bepflanzung im Beet an der Hauswand ist nicht so gelungen wie der „Wildwuchs“ vor dem Beet: Rote Lichtnelke und Labkraut von den Wiesen, Storchschnabel und allerlei aus dem Hausgarten haben sich hier ihren Platz gesucht.
Rechts vom Beet geht es auf dem Hofplatz mit diesem Pflanzen-Allerlei weiter bis zur Gartenpforte. Durch die Holztüre müssen wir weder rein noch raus, so stört der Bewuchs davor nicht.
Margarite am Wegesrand; im Garten verteilt sie sich derart filigran an verschiedenen Stellen.
Eine eher ungewöhnlich kräftige Margarite am Rand eines Gartenweges. 2020 waren die gesamten 2 Hektar der ersten Fettwiesen-Saaten voll mit ihr, über die Jahre aber ist sie an den Rändern gedrängt, fühlt sich dort offenbar wohl, wird nicht bedrängt und sie ist gewiss eher ein Freund von Magerwiesen.
Weitere verstreute Beispiele von diesem „Wildwuchs“ finden Sie bei den folgenden Fotos:
Wiesenblüte Anfang Mai 2026
… sowie einige weitere Wiesen-Bewohner und schleichende Zugänge aus dem Garten in die Wiesen (und umgekehrt).
Storchschnabel im Schatten: Variante wächst bei uns nur auf der Nordseite des Hauses im Schatten und im Schotter der Gartenwege.
Dolden-Milchstern, Zwiebeln sind giftig, Pflanze ist nicht gefährdet in Deutschland, bei uns aber nur einzeln vertreten. Kommt in Varianten auch in Afrika, Iran, Türkei, Italien, Österreich und anderen Ländern vor, häufig auf Fläche. Bunte Formen gibt es auch …
Rotklee, der verstreut, vereinzelt (also nicht auf Fläche) bei uns auf den Wiesen aber nun auch auf dem Hofplatz wächst.
Frauenmantel aus dem Hausgarten nun auch am Rand des Auffangbeckens und damit in der Wiese.
In größeren Bereichen wachsen Kräuter sprich Blumen dicht an dicht, kaum Gräser, hier Echtes Labkraut, Platterbse und Flockenblume. In anderen Bereichen indessen ist es gewendet, da dominieren die Gräser. In diesen dichten Bereichen wachsen keine Pflanzen aus dem Hausgarten, da ist der Konkurrenzdruck wohl zu hoch.
Storchschnäbel sähen sich sowohl von den Wiesen ausgehend als auch vom Hausgarten auf Wege, Hofplatz und Terrassen aus, hier auf dem Schotter unser kleinen Terrasse. Wir lassen sie gewähren, pflanzen sie sogar von den Wegen und Terrassen (wieder) ins Beet; sozusagen sind Wege und Terrassen kostenlose Vermehrungsflächen – auch für einer Vielzahl weiterer Stauden. Finden wir gut!
Vorne ist etwas schlecht erkennbar ein kleiner Ameisenstaat, unzählige Sandkörner sammeln diese Insekten und türmen sie auf Wegen und Terrassen auf; sie stören uns nicht, nehmen auch nicht überhand, so lassen wir sie …
Barbarakraut, bevorzugt an feuchten Rändern der Wiesen.
Barbarakraut, 10 Tage versetzt aufgenommen.
Fast schon verblühter Spitzwegerich.
Wiesen-Sauerampfer – den kreuzblättrigen und auch den großen Sauerampfer indessen wollen wir nicht verstärkt in den Wiesen.
Zierlicher blühender Wiesen-Sauerampfer.
„Butterblümchen“. Der Stehende Hahnenfuß gehört in unsere Wiese, war Teil der Saat, breitete sich aber erst über die Jahre aus.
Stehender Hahnenfuß. Filigraner, früh blühender und „guter“ Wiesen-Bewohner. Der Kriechende Hahnenfuß indessen mag direkte Nachbarschaft weniger und bedeckt Flächen.
Knoblauchrauke, wächst bevorzugt in feuchteren Randbereichen der Wiesen.
Knoblauchrauke mit gänzlich schwarzer, schlanker Wildbiene.
Wiesenschaumkraut, blüht im Frühjahr bis frühen Sommer.
Wolfsmilchgewächse, wachen allein im feuchten Auffangbecken der Nordseite.
Wolfsmilchgewächs, 10 Tage versetzt aufgenommen.
Noch nicht in Blüte
… aber sehr gut erkennbar:
Wiesen-Storchschnabel, blüht im Sommer zart fliederfarben-lila.
Das Laub der Kratzdistel kann gut Kniehöhe erreichen, die violetten Blütendolden werden deutlich höher.
Ein typischer Bewohner von Fett- oder Frischwiesen, dennoch dämmen wir die Ausbreitung etwas ein, ausgewachsen ächzt der Mäher – und unter Barfuß macht sie sich auch nicht gut … Sie ist aber trotz Eindämmung gut auf den Wiesen verteilt.
Lichtnelken, wir haben wenige weiße, überwiegend rosafarbene und rote Lichtnelken in den Wiesen.
Zuwanderer aus dem Hausgarten
Bis auf die Karde halten wir nichts im Schach.
Karde. Wird, wenn sie blüht, bei uns gut 200 cm hoch, verholzt etwas, so dass der Mäher zu viel Arbeit hätte, bliebe ihre Vermehrung ungehindert auf Fläche; wir dämmen sie durch frühe Mahd ein.
Karde, Auszug einer Flächenbesetzung.
Kleine Walderbbeere. Volle Sonne scheint sie eher zu meiden, vereinzelt aber finden wir sie bei den Rosen des Parks nah am Hausgarten, wo wir sie in schattigeren Lagen auf Fläche haben.
Vergissmeinnicht und Seifenkraut. Vergissmeinnicht wächst überall, im Schatten, auf fetten Boden und auf den Steinen des Hofplatzes – und nun auch vereinzelt in den Wiesen des Parks.
Das Seifenkraut breitet sich bis dato nur auf einer kleineren Fläche auf der Südseite aus.
Vergissmeinnicht, etwas Labkraut und Gräser.
Wiesenschaumkraut, Wilde Möhre und Co., gegen Ende April 2026
Früh und freundlich blühend und für mich die wärmeren Tage einläutend: “Wiesenschaumkraut”. Vereinzelt und auf kleinen Flächen bei uns in den Wiesen.
Weitere Bilder der „Blumen“ sprich Kräuter der Wiesen aus dem Frühjahr ebenda.
Platterbse.
Wilde Möhre.
Labkraut mit kleinem Wiesen-Storchschnabel.
Blüten der Wiesen, Anfang April 2026
Ersten Blüten der Wiesen aber auch auf den Vermehrungsflächen der Rosen sind: Ehrenpreis, Scharbockskraut, rosa Taubnesseln, Gundermann, Löwenzahn und kleinere Flächen verwilderter Traubenhyazinthen.
Und eine verirrte Hyazinthe im Kartoffelbeet: