Ausgelagerte Fotoseite – Hausgarten und „Kuchenbrot“, Blüten der Wiesen, Kreislauf des (Rosen-) Lebens.
Hausgarten und „Kuchenbrot” [Ende April]
… Salat und Kaminholz …
Handzettel Rosenpark 2026 sind seit einige Zeit gedruckt. Diese Flyer haben sich seit Jahren kaum verändert – die Termine der „Offenen Gärten“ haben wir dieses Jahr kenntlicher gemacht.
Gekaufter Pflücksalat, gekauft vor rund 14 Tagen von meiner Frau – die sich sodann für 10 Tage mit ihrer Schwester auf Madeira in den wohlverdienten Urlaub begab. Salat in den Kühlschrank gelegt mit den Worten, ich könne ihn ja essen …
Aber keine Lust auf Salat! Morgen kommt meine Frau zurück. Hab den Salat kurzerhand heute ins Hochbeet gepflanzt und will mal sehen, ob ich mit diesem fetten Aprilsalat im Hochbeet – neben all den kleinen Setzlingen – meine Frau gekonnt geneckt bekomme!
Kartoffelbeet mit 10 bewährten, empfohlenen und neuen Sorten, sauber markiert mit beschrifteten Holzpfählen.
Wir sind gespannt …
„Kuchenbrot“ – also nur in einer Kuchenform gebacken. Meine Frau ist nicht da, da darf ich frei experimentieren … Gleiche Teile Dinkel und Weizen, Natursauerteig …
Das Brot ist luftig geworden, macht große Scheiben … und schmeckt.
Andrea liebt hacken und sägen und macht für uns rund 5-6 Meter Kaminholz aus dem gestutzten Ost-Knick– und ich halte sie ganz bestimmt nicht davon ab!
Hund Max hilft …
Anfang Mai, Andrea lagert auch das gespaltene Holz ein, gut 7 Raummeter dürften es schon geworden sein, mehr als anfangs gedacht. Hund Max …
Impressionen Hausgarten und Park – 22. April 2026
Bis zu den ersten Rosenblüten braucht es noch etwas Geduld; jedoch spätestens Mitte Mai zeigen die ersten Rosen Farbe.
Das Erwachen des Laubes aber ist auch sehenswert – wenngleich die Fotos fürs Web Vorstellungskraft wünschen …
Aufgefrischte Parkbänke stehen schon einige Tage in den Wiesen und warten auf Besucher …
Der noch schläfrig wirkende Park gen Nord, mit “Arnonruusu”, wie die Finnen diese hübsche Rose benennen, sowie ‘Huldra’, beide rechts im Vordergrund.
Rechts im Bild Ausschnitt einer Gallica, die eher zögerlicher im Frühjahr austreiben – als ob sie noch späten Schnee und Frost fürchten. Andere Rosen indessen treiben zuversichtlicher aus, etwa der üppige Strauch von Rosa X engelmannii.
Hausgarten und Hofplatz
Die Linke Seite zeigt Rosen, die im Mai blühen werden, wie “Ainola”‘Cantabrigiensis’ sowie am Ende des Rasenweges ‘Corylus’, die etwas später, gegen Ende Mai die ersten Blüten zeigt.
Die Rosen um die beiden Hochbeete sind Sorten der “Kartoffelrosen”, die stets früh treiben und auch hart im Nehmen sind, falls Spätfröste kommen. Dies gilt allerdings nur für Sorten, die nicht überzüchtet sind.
In den Hochbeeten haben wir kleine Salatpflanzen gesetzt und Saaten von Gemüsen; decken wir notfalls mit Vlies ab …
Der größere Strauch gen Schuppen ist ‘Sointu’, braucht keinen Schnitt, schöner Sichtschutz, saisonal wiederholt blühend, jedoch kaum Früchte.
Links steht ‘La Pâquerette’, die im Park gut über 200 cm gewachsen ist und sich wohl auf diese Höhe einpendelt; Rose zeigt ebenfalls gute Nachblüte und einige Früchte.
Hier hoffen wir auf regen Besuch früher Bestäuber … unsere Spalier-Birne an der Südwand des Hauses, “Gute Luise”.
Wiesen des Parks
Früh und freundlich blühend und für mich die wärmeren Tage einläutend: “Wiesenschaumkraut”. Vereinzelt und auf kleinen Flächen bei uns in den Wiesen.
Weitere Bilder der „Blumen“ sprich Kräuter der Wiesen aus dem Frühjahr ebenda.
Blüten der Wiesen
Ersten Blüten der Wiesen 2026 aber auch auf den Vermehrungsflächen der Rosen sind: Ehrenpreis, Scharbockskraut, rosa Taubnesseln, Gundermann, Löwenzahn und kleinere Flächen verwilderter Traubenhyazinthen.
Und eine verirrte Hyazinthe im Kartoffelbeet:
Vögel im Park
Wir füttern noch weiterhin sogenannte Meisenknödel, gern angenommen von Meisen, Spatzen und Buntspecht. Alles, was deren Picken zu Boden bröselt, wird gerne von Fasanen, Elstern und Buchfinken gefressen.
Einige Bilder unter Tiere 2026 – auch ein zähes Elstern-Nest ist zu sehen.
Kreislauf des (Rosen-) Lebens
Wir Menschen werden alt … Rosen indessen verjüngen sich Jahr für Jahr.
Mitunter zeigt sich bei Gehölzen frischer Austrieb des zeitigen Frühjahres zusammen mit der vergangenen Frucht des Vorjahres. Diesen Rhythmus behalten auch die Rosen ihr Leben lang bei.
Dieses Jahr für Jahr wiederkehrende Erwachen der Natur in unseren Breiten, wo die Natur ihren Winterschlaf kennt, fasziniert immer wieder aufs Neue. Gartenmenschen laufen jetzt schon durch die Natur und suchen den Frühling …
In solchen schrumpeligen, braun-schwarzen Früchten des Vorjahres sind zum Teil noch keimfähige Samen enthalten. Der frische, hellgrüne März-Austrieb ist ein willkommener Kontrast.
‘Sappho’ – auch hier frischer, noch zögerlicher März-Austrieb und Früchte des Vorjahres zugleich.
‘La Pâquerette’ – treibt zwar früh und zeigt keine Früchte mehr, blüht aber später im Jahr, etwa ab Juni, später als folgende Rose:
‘Cantabrigiensis’ – zwar im milden März noch kein rechter Austrieb zu sehen, dennoch blüht diese Rose früh im Mai.