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Kreuzungen mit Wildrosen

– in unserer Kultur und in der Natur.

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Die Vielfalt unserer (Garten-) Rosen? Die verdanken wir einer Eigenschaft der Rose, willig untereinander Kreuzungen einzugehen: Gene werden kunterbunt gemischt! Hybridisierung nennt man diesen Vorgang – und er ist bei der Rose wunderbar ausgeprägt. Wir finden Hybriden in der Natur vor, was ordentlich Arbeit für die Klassifikation macht – und in der Zucht, also Naturhybriden und Zuchthybriden von Wildrosen durch Menschenhand.

Der Mensch kreuzt, was irgendwie noch geht und für seine eigenen Zuchtziele vielversprechend erscheint: zwei Wildrosen seiner Wahl miteinander, eine Wildrose mit einer Gartensorte – und das Ergebnis wieder mit einer Wild- oder Gartenrose und – heutzutage leider vorherrschend – Gartenrosen mit Gartenrosen mit Gartenrosen.
Diese Schöpfungen aber durch Menschenhand sind ohne den Menschen auf Dauer nicht überlebensfähig – Zuchtrosen sind nicht samenecht, so dass wir ordentlich Arbeit damit haben, unsere selbst hervorgebrachte Vielfalt auch zu erhalten.

Die Natur indessen kreuzt zwar auch Arten und deren Abkömmlinge untereinander (z.B. bei Überschneidung der Lebensräume zweier Arten) – behält aber nur das, was sich im jeweiligen Lebensraum gut oder besser durchsetzt. Naturrosen sind stets in der Lage, sich durch den eigenen Samen als Art zu vermehren und zu erhalten; sie sind und bleiben beheimatet in der Geschichte des Lebens.

Dass unsere gezüchteten Gartenrosen – es werden weltweit rund 30.000 verschiedene Gartenformen geschätzt – im Kern auf den Genbestand von nur wenigen Wildrosen ruhen – nämlich auf nur im Kern rund einem Dutzend Wildrosen von einigen hundert Wildrosen und Varietäten weltweit – zeigt ein nahezu unerschöpfliches Potenzial für die Rosenzucht, welches noch ungenutzt ist und brach liegt.

Gedanken über den Stellenwert von Wildrosen-Hybriden finden Sie anbei. [Sprung zum Absatz.]

Warum der Mensch sich in seiner Geschichte mit dieser Pflanze so ungewohnt bescheiden gab und bis heute gibt bei seiner Auswahl von Wildrosen für die eigene Zucht?
Dies lässt sich nicht so leicht beantworten. Einerseits ist die »genetische Grundausstattung« der Wildrosen für die gezielte Zucht nicht immer leicht. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Versuchen mit den unterschiedlichsten Wildrosen! Diese »Experimente« erreichen freilich selten den Markt und damit auch nicht unsere Gärten.
Die Rose und deren Zucht ist ja nicht bloß pure Liebhaberei, vielmehr ist Rose eine Ware, die – so nüchtern es auch klingen mag – in der Zucht hergestellt, schließlich produziert und vermarktet wird – insoweit die jeweilige Sorte für den Markt vielversprechend erscheint. Falls die Kosten der Produktion und der Vermarktung nicht lohnend erscheinen, bleibt die gezüchtete Rose im Züchter-Haus – und die »Liebhaberei« wird sie nie zu Gesicht bekommen.
In diesem Prozess der Vermarktung der Rose ist ein Rückgriff auf schon Bewährtes, auf mutmaßlich Beliebtes und Bevorzugtes, auf alles das, was marktkompatibel erscheint, viel leichter. So finden wir in den Ahnentafeln heutiger Gartenformen kaum mehr direkte Verwandtschaften mit einer Wildrose – sondern komplexe Kreuzungen von Gartenformen untereinander. Die Rosenzucht ist marktorientiert und muss es auch sein, will der Züchter von seiner Arbeit leben – und unsere Vielfalt von angebotenen Gartenrosen ist es demnach auch: marktorientiert. Letztendlich ist das, was wir vom Markt in unsere Gärten holen, ein Spiegelbild des Wechselspiels, was wir kaufen und was sich verkaufen lässt.*

* Heute ist der Blick bei Rosen auf deren Blüten und das Blühverhalten fokussiert. Dies war nicht immer so – und auch heute finden wir Liebhaber, die Rosen mehr als Gehölze sehen und folglich Rosen in der Spanne von kulinarisch und ökologisch als wertvolle Nähr- und Schutzgehölze sowie gartengestalterisch als Formgehölze pflanzen. Da wandert der Blick von der Blüte abwärts auf die Strauchform, auf verschiedene Früchte und Herbstfarben – auf »Nutznießer« wie Vögel, Bienen und Hamster sowie auf eine Vielzahl leckerer Rezepte für die eigene Küche.

Brent C. Dickerson macht uns in seinem Beitrag bei Paul Barden über die Geschichte der »Hybrid Perpetual« [Remontant-Rosen] darauf aufmerksam, dass unser Blick auf Rosen durchaus dazu neigt, allein wegen bevorzugter Eigenschaften der jeweiligen Zeit ganze Rosengruppen vom Markt zu verdrängen – und diese Bewegungen sich im 19.Jh. ebenso entdecken lassen wie in unserer heutigen Zeit. Die Dimensionen solcherart Verdrängungen aus einem Zeitgeist heraus sind heute freilich andere.

Jede Rückbesinnung auf die Vielfalt der Rose tut immer gut – sowohl dem eigenen Garten und der eigenen Geschmacksfindung sowie der Kultur dieser Pflanze im Ganzen. Die Schönheit der Rose? Die entdecken wir am besten, indem wir den eigenen Blick weiten und über unseren Zeitgeschmack hinausschauen.

Die folgende Übersicht will und soll Sie nicht erschlagen!

Sie können sich von den Vorschaubildern und den beigefügten Kurzinfos leiten lassen und – wie gewohnt – stöbern. Wer mag, findet aber über diese Ordnung einen Einstieg in die Vielfalt der Rose – und möglicherweise öffnet diese Ordnung für Sie eine Tür, die über die marktübliche Ordnung nach gartenpraktischen Erwägungen (»Beet-, Boden-, Kletterrosen; Rosen nach Blütenfarben, durchschnittlichem Wuchs« und derlei) hinausweist: Machen Sie doch mit dieser Vielfalt in Ihrem Garten, was Sie wollen!

Offizielle Abkürzungen

Überspringen und gleich zu den Rosen … [Sprung zum Absatz]

Stolpern Sie über eine Abkürzung, schauen Sie nach unter flora-emslandia.de – surfen selbst oder schreiben mir eine E-Mail.

Inhaltsbersicht

Kreuzungen mit Rosa

Kreuzungen mit Rosa arvensis (“Kriechende Rose”, “Feldrose”)

‘Ayrshire Splendens’ ‘Ayrshire Splendens’, ‘Myrrh-Scented Rose’, Arvensis-Hybride, Herkunft unbekannt. ( ↑ ) 500 cm, herb, würzig, stark duftend.

‘Bennett’s Seedling’ ‘Bennett’s Seedling’, Arvensis-Hybride, Bennett 1840, GB. ( ↑ ) 400 cm und mehr, herb, zart duftend.

‘Schneezwerg x Venusta Pendula’ ‘Schneezwerg x Venusta Pendula’, Arvensis-Hybride, Krause vor 1938, Ger. ( ↑ ) 250 cm, mild-fruchtig, gut duftend.

‘Venusta Pendula’ ‘Venusta Pendula’, Arvensis-Hybride, vor 1928. ( ↑ ) 400 cm und weit mehr, zart duftend.

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa arvensis als Elternteil

Vermutlich die Art selbst: “Sternweiss” “Sternweiss”, Fundrose. ( ↑ ) 300 cm, zart duftend. [Sprung zu Fundrosen.]

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Kreuzungen mit Rosa blanda (“Eschen-Rose”, “Wiesenrose”, “Labrador-Rose”)

‘Betty Bland’ ‘Betty Bland’, Skinner 1925, KAN. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

“Herttoniemi” “Herttoniemi”, Fundrose, Hybride von Rosa blanda, Riihelä vor 1990, FI. ( ↑ ) 150 cm und mehr.

‘Tarja Halonen’ ‘Tarja Halonen’, Hybride von Rosa blanda x Rosa californica (unklar). ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

Die Art selbst: Rosa blanda Rosa blanda, Nordamerikanische Wildrose, Fruchtrose, Gordon 1773, GB. 150 cm und mehr, gut duftend. [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen.]

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Kreuzungen mit Rosa brunonii (“Himalaja-Rose”)

‘Louis Rambler’ ‘Louis Rambler’, Brunonii-Multiflora-Hybride, sog. Moschata-Hybride, Lens 1997, BE. ( ↑ ) 500–700 cm, herb, gut duftend.

‘Paul’s Himalayan Musk’ ‘Paul’s Himalayan Musk’, Paul 1916, GB. 500–700 cm und mehr, herb-fruchtig, stark duftend.

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Kreuzungen mit Rosa canina (“Hunds-Rose”, “Hagrose”)

‘Griseldis’ ‘Griseldis’, Canina-Hybride, Geschwind vor 1894, Österreich-Ungarn. ( ↑ ) 300 cm und mehr, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa filipes (“Fadenstielige Rose”)

‘Brenda Colvin’ ‘Brenda Colvin’, Rosa filipes Hybride, Colvin 1970. 500 cm und mehr, gut duftend.

Siehe auch ‘Suzon’.

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Kreuzungen mit Rosa francofurtuna (“Kreiselrose”)

“Dornenlose Kreiselrose” “Dornenlose Kreiselrose”, Francofurtana-Hybride, FI. 120 cm und mehr, gut duftend.

“Kira” “Kira”, Francofurtana-Hybride, FI. 150 cm.

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Kreuzungen mit Rosa glauca (Rosa rubrifolia) (“Hechtrose”, “Rotblatt-Rose”, “Bereifte Rose”)

“Betty” “Betty”, FI, (Abstammung unklar).

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa glauca als Elternteil

Die Art selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: Rosa glauca Rosa glauca, Rosa rubrifolia, “Hechtrose”, Wildrose, Herbstrose. 150–200 cm, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa helenae (“Helen Wilson’s Rose”)

“Lykkefund” “Lykkefund, creme”, (Typ Rosa helenae), Fruchtrose, Valdemar Petersen, DK. ( ↑ ) 500–700 cm, herb, gut duftend.

“Lykkefund, rosa” “Lykkefund, rosa”, Fruchtrose, Olsen 1930, DK. ( ↑ ) 500–700 cm, gut duftend.

“Lykkefund Sämling” “Lykkefund Sämling”.

“Lykkefund” (“Glücklicher Fund”) (Typ Rosa helenae und Typ »rosa«) sind an erster Stelle von mir als Fundrosen geordnet, Rosen, von denen vermutet wird, sie seien mit Rosa helenae verwandt. Aksel Olsen und Valdemar Petersen sind eher die Finder, nicht die Züchter; und dass ein Sämling von Rosa helenae und die Bourbon ‘Zéphirine Drouhin’ [Sprung Sichtungsbeet] die Elternteile der Rose von Olsen seien, kam – so erscheint es mir – irgendwie salopp in die Welt.

Die Art selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: Rosa helenae Rosa helenae, ‘Helen Rose’, Wildrose. ( ↑ ) 400 cm, herb, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa hugonis (“Chinesisches Goldröschen”)

‘Rosa x pteragonis ‘Cantabrigiensis’’ Rosa x pteragonis ‘Cantabrigiensis’’, ‘Cantabrigiensis’, Strauchrose, Wildrosen-Hybride, Dr. C. C. Hurst 1922, GB. 200–500 cm.

‘Rosa x pteragonis Krause’ Rosa x pteragonis Krause’, Hugonis-Pteracantha-Hybride, Krause vor 1938, Ger. 200–300 cm, zart duftend.

»Pteragonis« benennt Kreuzungen mit dem “Chinesischen Goldröschen” (Rosa hugonis) und der “Stacheldrahtrose” (Rosa sericea).

Die Arten selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]:

Rosa hugonis Rosa hugonis, “Chinesische Goldrose”, Wildrose, Wilson 1899, China. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend (Leinöl).

Rosa sericea pteracantha Rosa sericea ‘Pteracantha’, “Stacheldrahtrose”, Wildrose, Herbstrose. 200 cm, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa hulthemia-persica (“Persische Rose”)

‘Bright as a Button’ ‘Bright as a Button’, Hulthemia persica Hybride, Warner vor 2006, GB. 80 cm, zart duftend.

‘Eyes for You’ ‘Eyes for You’, Hulthemia persica Hybride, James vor 2008, GB. 100 cm und mehr, zart duftend.

‘Tigris’ ‘Tigris’, Hulthemia persica Hybride, Harkness 1985, GB. 70 cm, zart duftend.

Derzeit im Sichtungsbeet (Stand 2017): ‘Tigris’ ‘Queen of Sheba’, Hulthemia persica Hybride, Warner 2006, GB. 70 cm, zart duftend.

‘Queen of Sheba’ und dergleichen sind interessant als Hybrid Hulthemia persica im Versuch, die Handvoll Wildrosen, die unsere Zuchtrosen bestimmen, durch »neue Gene« zu erweitern; exemplarisch: Rose Hybridizing, Jim Sproul.

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Kreuzungen mit Rosa kordesii (nach Kordes)

– insbesondere kanadische Züchtungen; häufig vermarktet unter Parkland Series Collection, Explorer Series Collection

‘Captain Samuel Holland’ ‘Captain Samuel Holland’, Kordesii-Hybride, Svejda 1981, KAN. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Henry Kelsey’ ‘Henry Kelsey’, (Kordesii-Hybride), Svejda vor 1984, KAN. ( ↑ ) 150  cm und weit mehr, zart duftend.

‘Illusion’ ‘Illusion’, Kordesii-Hybride, Kordes 1961, Ger. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

“Ilo” “Ilo”, FI.

‘Irma’ ‘Irma’, (Kordesii-Hybride), Carlsson-Nilsson 2001, SE. 120 cm (und mehr), gut duftend.

‘John Cabot’ ‘John Cabot’, Kordesii-Hybride, Svjeda 1969, KAN. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘John Davis’ ‘John Davis’, Kordesii-Hybride, Svejda 1977, KAN. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Nouvelle France’ ‘Nouvelle France’, Kordesii-Hybride, Bédard 2009, U.S.. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Rosenfest’ ‘Rosenfest’, (Kordesii-Hybride), Berger vor 1981, DDR. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

‘Rudolfina’ ‘Rudolfina’, (Kordesii-Eglanteria-Hybride), Benetka 2002, CZ. ( ↑ ) 300 cm und mehr, zart duftend.

‘William Baffin’ ‘William Baffin’, Kordesii-Hybride, Svejda 1974, KAN.

Zu Rosa kordesii, siehe unter Sangerhausen wild; mit externen Links zu hilfreichen Seiten.

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Kreuzungen mit Rosa macrophylla (chin. “Große Rose”)

‘Arthur Hillier’ ‘Arthur Hillier’, Macrophylla-Moyesii-Hybride. ( ↑ ) 180 cm und mehr, zart duftend.

Siehe auch [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]:

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Kreuzungen mit Rosa moyesii (“Blut-Rose”, “Mandarine-Rose”)

‘Geranium’ ‘Geranium’, Rosa moyesii, Moyesii-Hybride, ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa multibracteata (“Kragen-Rose”)

‘Cerise Bouquet’ ‘Cerise Bouquet’, Multibracteata-Hybride, Tantau 1937, Ger. ( ↑ ) 250 cm und mehr, frisch, zart duftend.

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa multibracteata als Elternteil

Siehe die Art selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: Rosa multibracteata Rosa multibracteata, Wildrose. E. H. Wilson 1908, China.
( ↑ ) 250 cm und mehr, Blüte frisch, zart duftend, Blütenkelche herb, aromatisch, gut.

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Kreuzungen mit Rosa multiflora (“Vielblütige”), (einschließlich Rosa moschata, sog. “Moschus-Rosen”, “Moschata-Rosen”)

‘Apple Blossom’ ‘Apple Blossom’, Multiflora-Hybride, Burbank 1932, U.S.. ( ↑ ) 300 cm und weit mehr, zart duftend.

‘Ballerina’ ‘Ballerina’, »Moschata-Rose«, Bentall 1937, Ger. 120 cm, herb, zart duftend.

‘Bouquet Parfait’ ‘Bouquet Parfait’, Multiflora-Hybride, »Moschata-Hybride«, Lens 1989, BE. ( ↑ ) 120 cm, zart duftend.

“Darlows Enigma” “Darlows Enigma”, Fundrose, U.S.. (Möglicherweise Multiflora-Hybride ‘Cascadia’). ( ↑ ) 150 cm (und weit mehr), gut duftend.

‘Francis’ ‘Francis’, Wichurana-Multiflora-Hybride, Fauque & Fils 1909, F. ( ↑ ) 200 cm und weit mehr, zart duftend.

‘Geschwinds Nordlandrose I’ ‘Geschwinds Nordlandrose I’, Multiflora-Hybride, Geschwind 1884, Österreich-Ungarn. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

‘Ghislaine de Féligonde’ ‘Ghislaine de Féligonde’, Multiflora-Hybride, Turbat & Compagnie 1919, F. ( ↑ ) 200 cm und weit mehr, fruchtig, warm, gut duftend.

‘Heavenly Pink’ ‘Heavenly Pink’, Multiflora-Hybride, »Moschata-Rose«, Lens, 1997, BE. 100 cm und mehr, zart duftend.

‘Jean Stephenne’ ‘Jean Stephenne’, Boudolf 2006, BE. ( ↑ ) 120 cm, zart duftend.

‘Kathleen’ ‘Kathleen’, »Moschata-Rose«, Pemberton 1922, GB. ( ↑ ) 150-200 cm (und mehr), gut duftend.

‘Malva Rambler’ (ERS) ‘Malva Rambler’ (ERS).

‘Mercedes’ ‘Mercedes’, Multiflora-Hybride, Geschwind 1885, Österreich-Ungarn. ( ↑ ) 250 cm und mehr, zart duftend.

‘Mrs F. W. Flight’ ‘Mrs F. W. Flight’, Multiflora-Hybride, Cutbush 1905, GB.
( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

‘Mozart’ ‘Mozart’, »Moschata-Rose«, Lambertiana, Lambert 1936, Ger. 120 cm und mehr, zart duftend.

‘Paulette Bentall’ ‘Paulette Bentall’, Multiflora-Hybride, Bentall 1916, GB. ( ↑ ) 200 cm und mehr.

‘Perle von Britz’ ‘Perle von Britz’, Multiflora-Hybride, Kiese 1910, Ger. 300 cm, zart duftend.

‘Pleine de Grâce x Guirlande d’Amour’ ‘Pleine de Grâce x Guirlande d’Amour’, Multiflora-Hybride, Moschata-Hybride, Lens, vor 1996, BE.

‘Red Ballerina’ ‘Red Ballerina’, Harkness 1978, GB. 120 cm, zart duftend.

‘Rosalita’ ‘Rosalita’, Multiflora-Moschata-Hybride, Lens vor 1996, BE. 120 cm und mehr, herb, zart duftend.

‘Rose-Marie Viaud’ ‘Rose-Marie Viaud’, ‘Rosemary Viaud’, Sämling, Multiflora-Abkömmling, Igoult 1924, F.
( ↑ ) 300 cm und mehr, zart fruchtig duftend.

‘Russeliana’ ‘Russeliana’, ‘Old Spanish Rose’, Multiflora-Hybride vor 1826. ( ↑ ) 250 cm und mehr, gut duftend.

“Sämling x ‘Moonlight’” “Sämling x ‘Moonlight’”, Moschata-Hybride, Sämling, Uli Poppe, Ger. Herb, gut duftend.

‘Therese von Jakob’ ‘Therese von Jakob’, Dr. Schmadlak, Ger.

‘Veilchenblau’ ‘Veilchenblau’, Multiflora-Hybride, Schmidt 1909, Ger. ( ↑ ) 400 cm und mehr, fruchtig-herb, zart duftend.

‘White Flight’ ‘White Flight’, Multiflora-Hybride Rockford 1916, Koster 1923, NL. ( ↑ ) 300 cm und mehr, zart duftend.

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa moschata / Rosa multiflora als Elternteil

Die Arten selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]

Rosa moschata Rosa moschata, Wildrose, Asien. ( ↑ ) 200 cm und mehr, herb, gut duftend.

Rosa multiflora Rosa multiflora, Wildrose, Asien. ( ↑ ) 300 cm und mehr, Honig, stark duftend.

Zu den sogenannten Moschata-Hybriden, siehe unter Sangerhausen modern [Texte rund um Rosen]. Dort finden Sie eine Kurzfassung (mit weiterführenden Links), warum die sog. Moschata-Rosen eher Multiflora-Abkömmlinge sind.
Die Ahnentafeln mancher Sorten lassen die Zuordnung weder zu Rosa moschata noch zu Rosa multiflora sinnvoll erscheinen. Mitunter werden Rosen nur deswegen in diese Gruppe der »Moschata-Rosen« geordnet, weil irgendein Ahn dieser Sorte halt auch da steht – und dieser bemühte Ahn hat oft genug schon wenig bis nichts mit der überstrapazierten Wildrose zu tun. Hier werden Verwandtschaften, »klassentypische« Eigenschaften sowie die Einordnung der Rosen papieren.
Für Rosenfreunde/-innen, die eine Rose für ihren Garten suchen, mag dies alles zu theoretisch und irrelevant sein. Solche Liebhaber der Rose werden auch dann fündig werden, wenn es überhaupt keine Ordnung der Rose gäbe! Die Ordnung und die Ordnungsbemühungen dieser Pflanze aber gehören nunmal zu deren Kultur – seit alters her. Die Früchte dieser Arbeit machen die Suche nach Rosen am Ende dann doch leichter … und es ist doch schön zu wissen, was man sich in den Garten holt.

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Kreuzungen mit Rosa nitida (“Glanzrose”, “Glanzblättrige-Rose”)

“Lidia” “Lidia”, RUS, (Abstammung unklar).

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa nitida als Elternteil

Die Art selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: Rosa nitida Rosa nitida, “Glanzrose”, Wildrose, Herbstrose. 70 cm, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa palustris (“Sumpfrose”)

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa palustris als Elternteil

Die Art selbst [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: Rosa palustris Rosa palustris (Marshall), Rosa hudsoniana (Redouté & Thory), Wildrose, Fruchtrose. 120 cm und mehr, frisch, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa pendulina (“Alpen-Rose”, “Gebirgs-Rose”, “Hängefrucht-Rose”)

‘Bourgogne’ ‘Bourgogne’, Rosa pendulina, Interplant 1983, NL. ( ↑ ) 150–200 cm, zart duftend.

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa pendulina als Elternteil

Siehe auch [Sprung zu Wildrosen / Naturrosen]: <em>Rosa pendulina</em> var. <em>heterophylla</em>, <em>Rosa pendulina</em>, “Alpenrose” Rosa pendulina var. heterophylla, Rosa pendulina, “Alpenrose”.

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Kreuzungen mit Rosa rubiginosa / eglanteria (“Weinrose”, “Apfelrose”, “Zaunrose”)

‘Magnifica, Hesse’ ‘Magnifica’, Rubiginosa-Hybride, Hesse 1916, Ger. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

‘Max Haufe’ ‘Max Haufe’, Rubiginosa- (Eglanteria-) Hybride, Kordes II. 1939, Ger. ( ↑ ) 200 cm und mehr, frisch, zart duftend.

‘Till Uhlenspiegel’ ‘Till Uhlenspiegel’, Rubiginosa-Hybride, Kordes 1950, Ger. ( ↑ ) 150–200 cm und mehr, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa rugosa (“Kartoffelrose”, “Sylter-Rose”, “Japan-Rose”, “Runzel-Rose”)

“Ensio” “Ensio”, Rugosa-Hybride, Fundrose.

“Frau Wiese” “Frau Wiese”, Rugosa-Hybride, Fundrose, herb-fruchtig, stark duftend.

‘hansa’ ‘Hansa’, Rugosa-Hybride, Schaum & Van Tol 1905, NL. ( ↑ ) 150–200 cm, stark duftend.

“Hautasaari” “Hautasaari”, Rugosa-Hybride, Fundrose, Herkunft unbekannt. 150 cm, ?

‘Heinrich Ilmari’ ‘Heinrich Ilmari’, Rugosa-Hybride, Rautio 2008, FI. 150 cm und mehr.

‘Henry Hudson’ ‘Henry Hudson’, Rugosa-Hybride, Sevjda 1966, KAN. 100 cm und mehr, gut duftend.

“Iitin Tiltu” “Iitin Tiltu”, Rugosa-Gallica-Hybride, Fundrose, FI.

‘Jens Munk’ ‘Jens Munk’, Rugosa-Hybride, Svejda 1964, CAN. 120 cm, zart duftend.

‘Kamtchatika’ ‘Kamtchatika’, Rugosa-Hybride, vor 1798, 2000 cm und mehr, herb, zart duftend.

“Katri Vala” “Katri Vala”, Rugosa-Hybride, Fundrose.

“Kirovsk” “Kirovsk”, Rugosa-Hybride, Fundrose. 150 cm.

“Lila Preetz” “Lila Preetz”, Fundrose, 2010, Ger. 100 cm, fruchtig-herb, tief, stark duftend.

‘Lili Dieck’ ‘Lili Dieck’, Rugosa-Gallica-Hybride, Dieck 1900, Ger.

‘Magnifica, Van Fleet’ ‘Magnifica’, Rugosa-Hybride, Dr. Van Fleet 1900, U.S.. 120 cm und mehr, gut duftend.

‘Marga’ ‘Marga’, Rugosa-Hybride, Rieksta 1979, RUS. 150 cm, mild-fruchtig, gut duftend.

“Martta” “Martta”, Rugosa-Hybride, Fundrose, FI.

‘Moje Hammarberg’ ‘Moje Hammarberg’, Rugosa-Hybride, Fruchtrose, Hammarberg 1931, SE. 120–150 cm, fruchtig, stark duftend.

‘Monte Rosa’ ‘Monte Cassino’, Rugosa-Hybride, Baum 1984, Ger. 120 cm, gut duftend.

‘Monte Rosa’ ‘Monte Rosa’, Rugosa-Hybride, Baum 1984, Ger. 90 cm, herb-fruchtig, gut duftend.

‘Pierette’ ‘Pierette’, Rugosa-Hybride, Uhl 1987, Ger. 100 cm, stark duftend.

‘Pohjolan Kuningatar’ ‘Pohjolan Kuningatar’, ‘Kaiserin des Nordens’, Rugosa-Hybride, Eduard August von Regel 1879, RUS. 120–150 cm.

“Pori” “Pori”, Rugosa-Spinosissima-Hybride, Fundrose, FI.

‘Ritausma’ ‘Ritausma’, ‘Polareis’, Rugosa-Hybride, Dr. Rieksta 1963, LVA (Lettland). 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Rokoko’ ‘Rokoko’, ‘Pink Pavement’, Rugosa-Hybride, Baum 1985, Ger. 120 cm und mehr, zart duftend.

Rosa rugosa ‘Foxi’ Rosa rugosa ‘Foxi’, Rugosa-Hybride, Uhl 1987, Ger. 120 cm, stark duftend.

“Rosa rugosa, rosafarben” Rosa rugosa – rosafarben”, Fundrose, (möglicherweise die Art selbst). 150–250 cm, herb-fruchtig, gut duftend.

‘Rosa-Zwerg’ ‘Rosa-Zwerg’, ‘Dwarf Pavement’, ‘Admiration’, Rugosa-Hybride, Baum 1984, Ger. 100 cm, gut duftend.

‘Roseraie de L’Hay’ ‘Roseraie de L’Hay’, Rugosa-Hybride, Cochet-Cochet 1901, F. ( ↑ ) 150–250 cm und mehr, frisch, stark duftend.

‘Rotes Meer’ ‘Rotes Meer’, ‘Purple Pavement’, Rugosa-Hybride, Baum 1983, Ger. 120 cm (und mehr), gut duftend.

‘Rotes Phänomen’ ‘Rotes Phänomen’, Rugosa-Hybride, Baum 2002, Ger. 100 cm, herb, gut duftend.

“Rudolf” “Rudolf”, Rugosa-Hybride, Fundrose, FI.

‘Rugspin’ ‘Rugspin’, Rugosa-Hybride, Valdemar Petersen 1966, DK. 100 cm, zart duftend.

“Ruskin, falsch” “Ruskin, falsch”, Rugosa-Hybride.

‘Sassa Natalie’ ‘Sassa Natalie’, Rugosa-Hybride, Rautio 2008, FI. 150 cm.

‘Sävel’ ‘Sävel’, Rugosa-Hybride, 2010, FI, 100 cm, zart duftend.

‘Scarlet Pavement’ ‘Scarlet Pavement’, ‘Rote Foxi’, ‘Red Apart’, Rugosa-Hybride, Uhl 1991, Ger. 100 cm und mehr, stark duftend.

‘Schnee-Eule’ ‘Schnee-Eule’, ‘Snow Owl’, ‘White Pavement’, Rugosa-Hybride, Uhl 1989, Ger. 100 cm und mehr, stark duftend.

‘Schneekoppe’ ‘Schneekoppe’, ‘Snow Pavement’, Rugosa-Hybride, Baum vor 1984, Ger. 80 cm, gut duftend.

‘Schneezwerg’ ‘Schneezwerg’, Rugosa-Hybride, Lambert 1911, Ger. 120 cm und mehr, gut duftend.

“Sofia” “Sofia”, Rugosa-Hybride, Fundrose, Herkunft unbekannt. 150 cm, gut duftend.

‘Sointu’ ‘Sointu’, Rugosa-Hybride, 1994, FI, 100 cm, herb, zart duftend.

“Suorsa” “Suorsa”, Rugosa-Hybride, Fundrose, FI. 150 cm.

‘Thusnelda’ ‘Thusnelda’, Rugosa-Hybride, Dr. Franz Hermann Müller 1886, Ger. ( ↑ ) 150 cm, herb, gut duftend.

“Tornio” “Tornio”, Rugosa-Hybride, Fundrose. 100 cm.

“Tuija” “Tuija”, Rugosa-Hybride, Fundrose, Herkunft unbekannt. Herb-fruchtig, gut duftend.

‘Turbo’ ‘Turbo’, Rugosa-Hybride, Meilland vor 1994, F. 120 cm und mehr, zart duftend.

“Wasagaming, falsch” “Wasagaming, falsch”, Rugosa-Hybride, gut duftend.

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa rugosa als Elternteil

Könnte die Wildform sein: “Rosa rugosa, rosafarben” Rosa rugosa – rosafarben”, Fundrose, (möglicherweise die Art selbst). [In der Rugosa-Gruppe verlinkt: siehe (Sprung zum Absatz).]

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Kreuzungen mit Rosa setigera (“Prairie Rose”)

‘Dr. Merkeley’ ‘Dr. Merkeley’, Setigera-Hybride, vor 1924, Canada. 150 cm, gut duftend.

‘Long John Silver’ ‘Long John Silver’, Setigera-Hybride, Horvath 1934, U.S.. ( ↑ ) 400 cm und mehr, zart duftend.

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Kreuzungen mit Rosa spinosissima (“Bibernell-Rose”, “Dünen-Rose”, “Felsen-Rose”, “Stachelrose”)

‘Äicha’ ‘Äicha’, Spinosissima-Hybride, Petersen 1966, DK. ( ↑ ) 150 cm und weit mehr, herb, gut duftend.

‘Anja’ ‘Anja’, Spinosissima-Hybride, Scholle 1976, Ger. 120 cm.

‘Burnet Irish Marbled’ ‘Burnet Irish Marbled’, Spinosissima-Hybride, vor 1770. 100 cm und mehr.

‘Claus Groth’ ‘Claus Groth’, Spinosissima-Hybride, Tantau 1951, Ger. 120 cm und mehr, fruchtig-herb, gut duftend.

‘Compactila’ ‘Compactila’, Spinosissima-Hybride, Hanekamp vor 2006, NL. 100 cm, zart duftend.

“Else” “Else”, Spinosissima-Hybride, Fundrose, FI.

‘Frühlingsduft’ ‘Frühlingsduft’, Spinosissima-Hybride, Kordes 1949, Ger. ( ↑ ) 250 cm und mehr, gut duftend.

‘Frühlingsduft’ ‘Frühlingsgold’, Spinosissima-Hybride, Kordes 1937, Ger. ( ↑ ) 200 cm und mehr, zart duftend.

‘Glory of Edzell’ ‘Glory of Edzell’, Spinosissima-Hybride, Herkunft unbekannt. ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Helvi’ ‘Helvi’, Spinosissima-Hybride, Kallijarvi um 2008, FI.

“Juhannusmorsian” “Juhannusmorsian”, Spinosissima-Hybride, Fundrose, 1996, FI.( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

“kerisalo” “Kerisalo”, Spinosissima-Hybride, Fundrose, FI. 200 cm und weit mehr.

“Linnanmäki” “Linnanmäki”, Fundrose, FI. ( ↑ ) 200 cm, Honig, zart duftend.

‘Maigold’ ‘Maigold’, Spinosissima-Hybride, Kordes 1953, Ger. ( ↑ ) 250 cm und mehr, fruchtig-herb, Apfel, stark duftend.

‘Mary Queen of Scots’ ‘Mary Queen of Scots’, Spinosissima-Hybride, Herkunft unbekannt. ( ↑ ) 150 cm, mild-fruchtig, gut duftend.

‘Marzipan’ ‘Marzipan’, Spinosissima-Hybride, Rautio 2008, FI.

‘Mon Amie Claire’ ‘Mon Amie Claire’, Spinosissima-Hybride, Louette 2005, BE. 100 cm, zart duftend.

‘Mrs. Colville’ ‘Mrs. Colville’, Spinosissima-Hybride, vor 1927. 100 cm, zart duftend.

“Papula” “Papula”, Spinosissima-Hybride, Fundrose. 120 cm.

‘Paula Vapelle’ ‘Paula Vapelle’, Spinosissima-Hybride, Louette 2002, BE. 120 cm, fruchtig, herb, stark duftend.

‘Red Nelly’ ‘Red Nelly’, Spinosissima-Hybride.

“Ristinummi” “Ristinummi”, Spinosissima-Hybride, Fundrose, vor 1996, FI. 150 cm.

“Ruuhijärvi” “Ruuhijärvi”, Spinosissima-Hybride, Fundrose, Herkunft unbekannt.

‘Scotch Yellow’ ‘Scotch Yellow’, ‘Old Yellow Scotch’, Spinosissima-Hybride, Herkunft unbekannt. 150 cm.

‘Seager Wheeler’ ‘Seager Wheeler’, Spinosissima-Hybride, Wright 1947, CA, ( ↑ ) 150 cm und mehr, zart duftend.

‘Single Cherry’ ‘Single Cherry’, (‘Red Nelly’), Spinosissima-Hybride, Herbstrose. 70–100 cm, zart duftend.

‘Stanwell Perpetual’ ‘Stanwell Perpetual’, Spinosissima-Hybride, 1838, GB. 150 cm, herb-würzig, gut duftend.

‘Suzanne’ ‘Suzanne’, Spinosissima-Hybride, Skinner 1950, CA, ( ↑ ) 150–200 cm, zart duftend.

‘Tove Jansson’ ‘Tove Jansson’, Spinosissima-Hybride, 1991, FI. 120 cm.

‘William III.’ ‘William III.’, Spinosissima-Hybride. 100 cm, zart duftend.

‘William IV’ ‘William IV’, Spinosissima-Hybride, vor 1906.

Fundrosen von Spinosissima-Hybriden:

Hybriden aus zwei (od. drei) Wildrosen mit Rosa spinosissima als Elternteil:

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Kreuzungen mit Rosa villosa (“Zottige Rose”)

“Ainola” “Ainola”, Villosa-Hybride, Fundrose vor 2000, FI.

Rosa villosa x R. sp. Rosa villosa x R. sp., Wildrose-Hybride.

Rosa villosa x R. rubiginosa Rosa villosa x R. rubiginosa, Wildrose-Hybride.

(Rosa villosa x R. pendulina) var. gombensis (Rosa villosa x R. pendulina) var. gombensis.

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Kreuzungen mit Rosa wichurana (nach Max Ernst Wichura)

‘City of York’ ‘City of York’, ‘Direktor Benschop’, Tantau 1939, Ger. ( ↑ ) 250 cm und weit mehr, zart duftend.

‘Purity’ ‘Purity’, Wichurana-Hybride, Hoopes & Thomas 1917, U.S.. ( ↑ ) 250 cm und mehr, fruchtig, zart duftend.

Rosa x barbierana Rehd. Rosa x barbierana Rehd., Wichurana-Multiflora-Hybride, vor 1900.

Rosa x jacksonii Willm. Rosa x jacksonii Willm., Wildrosen-Hybride (Wichurana x Rugosa), vor 1937.

‘Souvenir d’Angelique’ ‘Souvenir d’Angelique’, Wichurana-Hybride.

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Kreuzungen mit Rosa woodsii (Rosa macounii) (nach Joseph Woods)

Rosa woodsii “Kulturform” Rosa woodsii “Kulturform”, Fundrose. 120 cm, zart duftend.

Eine Woodsii-Rugosa-Hybride ist “Max Hagman”:

“Max Hagman” “Max Hagman”, Woodsii-Rugosa-Hybride (unklar), FI.

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Gedanken über den Stellenwert von Wildrosen-Hybriden

Nach meiner Einschätzung mit die wichtigste Rosengruppe unserer Zeit. Die Wildrosen selbst stehen ohnehin über alle Rosen, die wir selbst hervorgebracht haben. In den Kreuzungen aber aus der Natur als auch aus Menschenhand mit Wildrosen zeigt sich ein ungeheueres Sorten-Potential für den hiesigen Raum geeigneter Rosen.

Besonders dann ist dieses Potenzial solcher Sorten noch zu spüren, wenn sie nicht überzüchtet sind im Versuch, allein nach dem Maßstab menschlichen Kalküls Eigenschaften zu verstärken, die von Seiten der Natur zwar als Möglichkeit vorliegen, jedoch offenbar keinen Nutzen für die Rose selbst haben. Insbesondere das Kreuzen von Sorten untereinander, wie es die neuzeitliche Zucht übt, bringt Sorten hervor, die sich kaum mehr als über deren Blüten definieren lassen und mitunter zu schwach sind, um auf eigenen Wurzeln zu gedeihen und nicht selten zu den empfindlichsten Pflanzen im Hausgarten gehören.

Ich selbst habe es mir recht früh abgewöhnt, in der Rose nur die Blüte zu sehen – und so komme ich mit den Verkaufsstrategien des Marktes auch nicht gut zurecht. Die Inzucht von Gartenformen der vergangenen Jahrzehnte brachte gewiss unzählige Blütenvariationen in die Gärten – kaum aber mehr Gehölze. Dies prägt den Blick. Mir bestimmt diese Vermarktung insbesondere der neuzeitlichen Zucht und deren Vertrieb mit ihrer Fokussierung auf die Rosenblüte zu arg die Kultur, unser Bild von dieser Pflanze, das Gärtnern mit ihr.*

* Als Gehölz (wie eine Forsythie oder eine Schlehe) wird die Rose kaum mehr gesehen, so mein Eindruck. Manche Rosen aber, einmal gepflanzt, geben dem Garten dauerhaft Struktur und lassen sich sogar vererben – die Enkel erfreuen sich noch an solchen Rosen, die von Opa und Oma oder gar von deren Eltern einst gepflanzt wurden. Heute erscheint mir die Lebensdauer der Rose im Garten kürzer bemessen. Mitunter ist »ein halbes Gärtnerleben« schon eine Übertreibung für die Angabe der Standzeit mancher Sorten. Kleinere Gärten und die Mobilität des modernen Lebens mögen dazu beitragen, dass die Kultur der Rose nicht dem Pflanzen eines Baumes gleicht, sondern eher der kurzlebigen Gestaltung eines Sommer- oder Herbstbeetes. Die Rosenzucht trägt solchen Entwicklungen natürlich Rechnung: Schaut man in die neuzeitlichen Rosenklassen rund um »Beet-, Bodendecker-, Edel-Rose«, auf die Gruppe der Miniatur- und Zwerg-Rosen, die für Balkonkasten und Topf geeignet sein mögen, entdeckt sich recht deutlich ein Wandel in der Kultur dieser Pflanze etwa im Vergleich des frühen 19.Jh.. Derlei kann man in der Geschichte der Rose gut nachspüren. Auch ältere Zuchtlinien und die Betrachtung einzelne Rosen mit deren mutmaßlichem Stellenwert auf dem Rosenmarkt geben gute Hinweise; Exemplarisches bei ‘Bourgogne’.

Nicht zuletzt prägt unser Markt – mit legitimen Eigeninteressen – die Begrifflichkeiten, mittels denen wir uns über diese Pflanze austauschen. Mitunter aber zeitigt diese Sprache über Rosen ein unscharfes Spiegelbild kulturhistorischer Tragödien – sowohl auf dem Markt als auch in unseren Gärten und Parks. Es täte allen Akteuren und gewiss unserer Kultur gut, auch in diesem selbstgebauten Reich einer »Königin« Kritik zu üben und auszuhalten. Kritik ist eine wahrhaft königliche Kunst des verstandesbegabten Menschen.*

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* Was meint »Kritik«? – Und meine Bauchweh bei der Kultur einer Pflanze

Mit »Kritik« meine ich keine unredlich motivierte Nörgelei, also keine »Krittelei«, wie man es auch sagt. Und verreissen will ich unsere Kultur der Rose schon gar nicht – als dass ich mit dem, was ich hier und andernorts schreibe, nicht zum Wohl dieser Kultur unterwegs sei, sondern nur, um sie schlecht zu machen. Beides wirft man mir mitunter vor.

Betrachtet man allein diese Webseite als Ganzes und meine eigene Arbeit mit Rosen, versteht sich dieser Vorwurf nicht. »Besserwisserei« ist auch nicht meines: Ich suche ja das Gespräch und höre gerne zu. Ansonsten könnte ich mir diese Schreiberei hier auch sparen.
Bissig aber darf ich in Anbetracht unserer Kultur dieser Pflanze werden, Spott und Ironie sind durchaus erlaubt, insoweit man den Eindruck gewinnt, dass pure Sachlichkeit – eingehüllt von einem Mantel betonter Freundlichkeit und höflichster Zurückhaltung – schlicht ungehört verhallt.

Dass sich an unserer Kultur dieser Pflanze einiges ändern muss – zunächst also in einem hinterfragenden Blick gerückt gehört – erscheint mir unumstößlich. Dies mag man selbst beim bloßen Überfliegen der oben angebotenen Link-Seiten erkennen. Ob ich im gewählten Duktus und bei jedem Detail stets sauber vorgehe und vorbildlich bin, bezweifle ich selbst – deswegen ändere ich meine Texte auch so häufig! Jedoch ändern diese Blicke aufs Detail nicht die Redlichkeit meines zugrundeliegenden Antriebs. Ich habe einfach Bauch- und Kopfweh, wenn ich in unsere Rosenwelt schaue – mitunter gesellt sich etwas Herzleid hinzu. Unsere Maßstäbe, nach denen wir die Kultur dieser Pflanze betreiben, zu hinterfragen, die Maßstäbe unserer Sprache und unserer Garten-Praxis zu hinterfragen und Alternativen zu denken, gehöre zu dieser Kultur. Dies mag man dann »Kritik« nennen.

Wenn ich diesbezüglich die Philosophie bemühen dürfte, wäre ich ein Anhänger von Foucault: Die Aufgabe von Kritik sei, diesem Denker einmal gefolgt, uns unsere eigene Gedankenwelt kenntlich zu machen, sie uns vor Augen zu führen. Kritik ist also wie ein Werkzeug zu verstehen, dessen Bezug zum Werkstück Foucault so beschreibt: (…) ein Mittel für eine Zukunft oder eine Wahrheit, die sie nicht wissen noch sein will, sie überblickt ein Gebiet, dass sie nicht überwachen und nicht reglementieren kann. [Judith Butler, Was ist Kritik? Ein Essay über Foucaults Tugend]. Ein Werkzeug also vergleichbar mit dem Beitel eines Bildhauers, der beim Arbeiten am Werkstück selbst erst herausfindet, was und wie es am Ende sein mag. Insoweit ist Kritik schöpferisch – »Besserwisserei« hingegen ist es nicht, denn diese will uns vorab sagen, wie das Werkstück zu sein hat. Keine leichte Kost also, dieses Schmecken von Kritik nach Foucault …

Ebenda findet sich auch der Gedanke des (furchtbar gedankentiefen) Nietzsche wieder, als dass Kritik eine Praxis sei, die dem Lesen* ähnle – und von uns eine gewisse Geduld einfordere und uns die Aufgabe stellt: Ein wenig mehr wie Kühe als wie Menschen zu handeln und die Kunst des langsamen Wiederkäuens zu erlernen …

* Über das Lesen im Netz finden Sie einen Beitrag unter Zusammenhangserlebnisse meiner Seiten Gestaltung (von Webseiten).

Wenigstens die Geduld ist uns Rosengärtner/-innen eine bekannte und vertraute, mitunter aber schwer einzuhaltende Tugend, die eng verwandt ist mit diesem verallgemeinerungsfähigen Appell Nietzsches, im Garten, bei der Lektüre sowie bei jeder Kritik es den Kühen auf der Weide gleich zu tun

Und zum Vorwurf der Redundanz meiner Beiträge sei nun doch etwas klugschieternd angemerkt, dass doch die »Wiederholung die Mutter der Studien« ist (Repetitio est mater studiorum) – und der Bildung, wie Jean Paul hinzufügt. »Bildung« braucht Wiederholung – ansonsten vergisst sich alles wieder.
Jean Paul ist eine Fundgrube wundersam lehrreicher und witziger Gedanken … man mag ihn folglich »immer wieder« lesen …

[Ende Fussnote]

Die Schönheit des Lebens und die Weisheit des Alters

Es finden sich hier indessen Rosen, die neben den hübschen Blüten oftmals noch viel mehr können, gute Fruchtbildner sind, einen gefälligen Wuchs zeigen, duftendes Laub haben und sich im Herbst im selben wunderbar verfärben – und in dieser Fülle von Eigenschaften Mut machen müssten, sich sowohl in der Rosenzucht als auch in Gärten und Parks bewusster dieses doch eher brach liegenden Potenzials zu bedienen.

So mancher schon vermehrten, verkauften und selbst kultivierten Rose des neuzeitlichen Marktes trauere ich nicht nach. Verlöre ich indessen eine von diesen hier oder gar eine der »Wildrosen«, würde ich mich grämen, ärgern sowie ungehörig mit mir selbst schimpfen, gleich, ob ich die Ursache des Verlustes wäre.

So manche dieser Rosen, einmal etabliert, kann man umarmen wie einen alten Baum. Dies macht man ja mitunter als wohltuende Erfahrung, dass ein solches Lebewesen seit einigen, unbekannten Menschen-Generationen auf seinen Platz steht und einem offenbar die Schönheit des Lebens und die Weisheit des Alters spüren lässt. Fehlen einem mitunter für die Beschreibung dieser Erfahrung die Worte, genüge die Erfahrung selbst. Was ein solcher Altbaum einem Menschen vermitteln kann, dies können manche Rosen hier auch. Hierin zeigt sich die unmittelbare Verwandtschaft noch zu den Naturrosen selbst, von denen ich keine wüsste, die nicht in ihrer Art Eindruck macht und Staunen lässt. Die ganze Kraft der Naturrose, auf denen unsere Kultur dieser Pflanze aufbaut und ruht, zeigt sich in diesen – rein genealogisch gesehen – »schlichten« Hybriden in unverfälschter Art und Weise. Man muss solche Rosen einfach mögen - ansonsten verstehe ich die ganzen Begrifflichkeiten und Bemühungen rund um »Liebhaberei« nicht. Wer meint, keinen Platz für solche Rosen im Garten zu haben, sollte sich ernsthaft überlegen, einen frei zu räumen, um wenigsten einen Vertreter dieser Gruppe pflanzen zu können – oder gar deren Eltern, eine »Wild- und Naturrose« selbst. Ein Versprechen sei hinzugefügt: Es wird eine Ihrer Lieblingsrosen sein …

“Rosen-Baum” Rosen-Baum.

“Rosenbaum”

“Rosenbaum”

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