Sprung zum Inhalt, Menü

Menü – Sie sind hier: StartseiteChina-, Bengal-Rosen, Teerosen


China-, Bengal-Rosen, Teerosen

Kulturformen aus Asien, China – benannt nach der Herkunft (Importe von Gartenformen aus Asien um 1800 nach Europa); siehe dazu Die Ordnung der Rosen (…).

Bezüglich Ordnungsbegriffe, siehe auch [Sprung zum Absatz]:

‘Pompon de Paris’ ‘Pompon de Paris’, (China-Rose, Climbing), ( ↑ ) 200–250 cm, süß, zart duftend.

‘Green Rose, Viridiflora’ ‘Green Rose’, (Rosa chinensis) ‘Viridiflora’, (China-Rose, Climbing), 80 cm, zart duftend.

China-Rosen, Bengal-Rosen, Teerosen

Sorten aus diesen Gruppen sind bei uns nicht ausreichend frostfest. Falls Sie eine Rose mit mangelnder Frostfeste kultivieren, mag diese fehlende Frostfeste das Ergebnis eines Imports asiatischer Gartenformen um 1800 herum und deren Einkreuzen mit europäischen Gartenformen sein. Die mangelnde Frostfeste von Sorten im hiesigen Raum lässt sich gut auf diese Importe zurückverfolgen. Vor diesen Importen kannte die europäische Rosenwelt kaum Sorten, die einem Standort üblichen Winter anheim fielen.

Es macht für uns keinen rechten Sinn, solche Sorten im eigenen Garten – mit viel Aufwand von Kalthaus bis Winterschutzmaßnahmen – kultivieren zu wollen und – wie in unserem Fall – im Verkauf anzubieten.

Selbst wenn es gelingt, sie über Jahre über den hiesigen Winter zu bekommen, finden solche Sorten oftmals nicht den Habitus und entfalten kaum ihre Schönheit wie in Lagen, wo sie ganzjährig und gut zuhause sind.

‘Old Blush’ und die als Sport dieser Sorte geltende ‘Viridiflora’ sind eine der wenigen Sorten aus Fernost, die hier im Norden noch recht gut überdauern; diese Sorten kann ich im Verkauf auch noch ruhigen Gewissens hinsichtlich ihrer Frostfeste vermitteln – mit angemessenen Hinweisen zweckmäßiger Schutzmaßnahmen. Da nicht allzu wuchs-freudig, zeigen sie auch bei uns einen sortentypischen und gefälligen Wuchs.

Bei extrem harten Wintern aber ist der Ausfall bei China- und Teerosen generell einfach zu groß – es erscheint mir entsprechend in Anbetracht des möglichen Alters von Rosen und einer dauerhaften Gartengestaltung mit diesem Gehölzen namens »Rose« eine wenig nachhaltige Kultur in unseren Lagen zu sein, wenn solche Sorten Jahr für Jahr erneut aufgepflanzt werden. In passenden Lagen sind solche Sorten in der Regel auch keine »Rarität«, die man aus einer Sammelleidenschaft heraus unbedingt nun auch bei sich im eigenen Garten pflanzen und pflegen müsste: Sollen solche Sorten dort wachsen, wo sie gut gedeihen! Dies schafft Platz und mehr Freude im eigenen Garten – und gefällt den betreffenden Rosen selbst gewiss auch besser …

Beispiele von weiteren Rosen aus Fernost aus dem Europa-Rosarium finden Sie unter Nicht frostfeste China-Rosen. Dort stehen diese Sorten geschützt im Pavillon des Restaurant; quasi in einem temperierten Kalthaus. Der Habitus ist sortentypisch – und es sei erneut hinzugefügt: In den Gärten unserer Lagen wird das so nichts …

Frostfeste ist übrigens kein Qualitätskriterium bei Rosen. Auch dann nicht, wenn Sorten diesbezüglich geprüft werden – wie beim Güte-Siegel der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR).


Rosenklassen und deren Namen – neue Begriffe schaffen neue Denkkategorien

Siehe zu den Namen von Rosenklassen unter Beispiele älterer Rosenklassen.

Der Einfluss von neuen Begriffen und Neu-Ordnungen auf unser Denken finden Sie anhand verschiedener Gedankenspiele hinsichtlich möglicher Ordnungen der Rose thematisiert unter Neue Ordnungen – neue Denkkategorien. Enthält zugleich eine Kritik an die vorherrschenden Ordnungen der Rose auf dem Rosenmarkt.

zum Seitenanfang