Rosa macounii (ERS) ist jetzt in ihrer dunkelsten Färbung, da vergehen leider auch zeitgleich die Früchte – nichts bleibt halt ewig im Garten bestehen:
Ein „Balkonkraftwerk“ gekauft – und wir haben gar keinen Balkon! Quattro (BC) - 1920Wp Balkonkraftwerk mit Speicher Anker SOLIX Solarbank 4 Pro. Mach hier kurzerhand mal Werbung für „Kleines Kraftwerk“ …
Bauen im Garten also einen Holz-Unterstand als Schattenplatz auf der Südseite des Gartens und aufs Dach von diesem Unterstand kommt dieses „Kraftwerk“.
Skizze der Fläche für die Pflasterung und dem Unterstand mit Kraftwerk.
Diese Fläche war kaum zu pflegen. Herausgenommene Stauden und Rosen haben wir verpflanzt:
Zugang ab Stele, am anderen Ende der Fläche geht es wieder in den Garten:
In der Nähe haben wir ja diese Stele mit Stromanschluss für die Pumpe in der Zisterne, in der wir Regenwasser auffangen, immerhin 7 Kubikmeter, die aber leider nicht immer ausreichend sind. Wenn wir Rosen pflanzen und die Rosen dann einschlämmen oder Mauslöcher fluten, es geht dann doch gehörig Wasser weg.
An dieser Stele kommt eine zweite Steckdose, an der wir den Stromspeicher anschließen werden – und er regelt den Rest: bei Strombedarf (Waschmaschine, Computer, Spülmaschine, Zisternen-Pumpe und derlei) schaltet der Speicher sich automatisch zu, natürlich nur dann, wenn er Strom liefern kann. Wir brauchen uns diesbezüglich aber nicht zu kümmern und Anschluss an einer Steckdose genügt, um das „Balkonkraftwerk“ an den Strombedarf des Hauses zu koppeln.
Soll sich nach wenigen (etwa fünf) Jahren amortisieren. Rein theoretisch gerechnet stimmt das auch, die Praxis aber macht uns immer klüger …
Werde die Entwicklung des Platzes dokumentieren – vielleicht hilft es ja, wenn Sie ein ähnliches Projekt planen, sei es ein Schattenplatz, sei es ein Kraftwerk …
(Den nicht zwingend nötigen, aber ästhetisch wohl sinnvollen) Schutz für den Stromspeicher mauern
„Dekoration …“
Die Baggerarbeiten übernahm Johannes, also den Aushub und den Abtransport der Erde sowie das Einarbeiten vom Unterbau für die Pflasterung.
Den Rest machen wir selbst.
Stand der Dinge bis 05. Oktober 2026:
Der Mitarbeiter von Johannes hatte Urlaub, so sprang Johannes zwischen Bagger und Radlader hin und her – für uns hat das so gepasst …
Aushub der Erde, Einbau Unterbau sowie Verlegung des Leerrohrs haben 2 Tage beansprucht.
Links brachte Johannes schon den Unterbau aus, rechts habe ich noch rasch das Kabelleerrohr verlegt bis zur Stele:
Es macht immer Sinn, durch solche Leerrohre eine Schnur zu ziehen, um (weiche) Kabel bequem durchführen zu können. Mache am durchgeführten Kabel dann immer auch eine neue Schnur, so dass bei Reparatur oder Erweiterung die Arbeit leichter bleibt.
Loch für den Pfostenanker, an dem der Stromspeicher später kommt.
Die Löcher sind rund 40 cm x 40 cm und „frostfest“ 80 cm tief.
Sicherheitshalber etwa 15-20 cm Kies-Gemisch als Drainage am Boden des Lochs verdichtet; dies muss nicht sein, schadet aber auch nicht.
Ausschnitt Fläche mit allen vier Löchern für die Ständer des Unterstellplatzes.
Die Löcher und das Einbetonieren der (in unserem Fall) H-Anker für die Ständer kann auch nach der Pflasterung erfolgen, so lässt sich die Pflasterung genauer an die Ständer anpassen; das Pflaster aber war noch nicht vor Ort und ich wollte nicht Zeit schieben.
Für die Löcher und folgende Holzkonstruktion habe ich fast einen ganzen Tag gebraucht. Für Ungeübte läuft die Uhr halt etwas schneller …
Die Maße der Anker müssen stimmen.
Die „abenteuerliche“ Holzkonstruktion fixiert und bestimmt die Abstände der Anker, der rechte Winkel lässt sich gut durch abmessen der beiden Diagonalen überprüfen. Der Rest der Ausrichtung erfolgt durch Anhalten der Wasserwaage und alles wird noch via Schraubzwingen fixiert, bevor der Beton in die Löcher kommt (und stets erneut die Maße prüfen!):
Dies alles muss natürlich für den Unterstand samt „Kraftwerk“ auf dem Dach ziemlich genau sein, da 1 cm Differenz bei den Ankern rasch beim Holz-Unterstand von rund 250 cm Höhe und 300 cm x 280 cm Breite / Tiefe (= Pfostenabstände) auf einige Zentimeter anwachsen kann …
Beton via Mörtelrührer erstellen und H-Anker einbetonieren sowie erneut die Maße überprüfen wird wohl einen guten Vormittag beanspruchen.
„Archäologisch“ waren wir auch ungewollt aktiv: In der Ausschachtung fanden wir wohl Reste eines Kamins einer ehemaligen Räucherkate, die nur mündlich überliefert war.
Und? Was noch? …
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