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Moin Moin …

Guck mal …
Rosa foliolosa Rosa foliolosa.

»Neues – News – Aktuelles«
– vom 17. August 2022 [Sprung zum Absatz]

»Wer wir sind, was wir machen …«
[Sprung zur Seite]

Corona-Pandemie

Sie finden für Ihren Besuch des Rosenparks entsprechende Informationen auf einer ausgelagerten Seite: Rosenpark und Corona.

Herbstverkauf aus Erhaltungsvermehrung – wurzelnackte Rosen

Wir listen diejenigen Arten und Sorten auf einer separaten Seite, die Sie im Herbst 2022 bekommen können.
Alle anderen Rosen des Parks sind – mit etwas Geduld – ebenfalls verfügbar: Wir vermehren diese Rosen dann für Sie.

Die Rosen der Liste für Herbst 2022 [separate Seite].

Mineraldünger versus Kompost

Beitrag »Rosenkrankheiten und Befall bei Rosen« um den Absatz Mineraldünger versus Kompost erweitert [Sprung zum Beitrag, Absatz].

Blüten und Früchte

Fotos vom 08. bis 15. August 2022.

‘Moje Hammarberg’ zeigt Früchte des ersten Flors, zugleich weitere kräftige Knospen und Blüten; beides, Blüten und Früchte sind für die Küche gut:

‘Moje Hammarberg’ ‘Moje Hammarberg’

Aus den eigentlichen Samen (Nüsschen) macht meine Frau Kernlestee, vorbeugend gegen Erkältungen, hemmt Entzündungen und derlei – und schmeckt: zart nach Vanille. Die Zubereitung ist etwas aufwendig … aber für Gesundheit und Geschmack macht der Mensch so allerlei.

Blüten ohne Früchte

Also, saisonal wiederholt blühend – ohne die Rose im Frühjahr und Sommer schneiden zu müssen – aber leider dann halt keine Früchte.
Zwei dieser Sorten sind ‘Syke’ und ‘Sidonie’ (Vibert):

‘Syke’ ‘Sidonie’

Blüten im Frühjahr oder Sommer, sodann Früchte

»Einmal blühend« ist natürlich Unsinn – Sie arbeiten solche Rosen ja nicht nach der Blüte in den Boden ein, wie etwa eine verblühte Sommersaat.
Rosen, die saisonal im Frühjahr oder Sommer blühen, zeigen oft einen zweiten, wenngleich anderen Flor: schöne Früchte.

Früchte haben den Vorteil, dass sie nicht selten weit aus haltbarer sind als der beste zweite Flor: reift die Frucht spät im Jahr und geht dann in den Winter, halten diese spät reifenden Früchte mancher Arten und Sorten bis Ende April des folgenden Jahres. Früh reifende Früchte indessen schmücken allein den Herbst. So oder so: Ein schöner Gartenschmuck für das Ende der Saison.
Einige nicht haltbare, jedoch schmucke Früchte – in Reihe:

Rosa koreana “ussuriensis”, Rosa glauca (“Hechtrose”), ‘Fenja’, ‘Doncasterii’, Rosa cinnamomea “Arno”:

Rosa koreana Rosa glauca ‘Fenja’ Doncasterii Rosa cinnamomea “Arno”

Rugosa-Hybriden aus Dänemark

Die vergangenen Tage verbrachten wir in Dänemark, genauer: in Silkeborg, inmitten reizvoller Fluss- und Seenlandschaften gelegen, eine lebendige Stadt mit einem kleinen Hafen und dem weltweit ältesten, noch in Betrieb befindlichen Kohleraddampfer, mit dem sich in einer rund zweistündigen Fahrt die Seenlandschaft erkunden lässt. Durch diese Seenlandschaft hindurch fließt die Gudenå, Dänemarks längster Fluss – und etwa 12 km von Silkeborg ist eine der höchsten Erhebungen Dänemarks, der Himmelbjerget (Himmelberg); für einen Schleswig-Holsteiner geht die Bezeichnung »Berg« (samt »Himmel«) in Ordnung, für einen Bayern sind diese 147 m bestenfalls ein Hügel …

Der eigentliche Grund aber für unsere Reise war der Garten von Erling Østergaard, unweit von Silkeborg, in Galten. Erling beherbergt wohl die weltweit größte Sammlung von Rugosa-Hybriden. Weit über 400 verschiedene “Kartoffelrosen” dürften es schon sein. Wir waren eingeladen, Reiser zu schneiden – was wir im Rahmen der diesjährigen Vermehrungskapazität dann auch herzlich gerne taten.
Einige dieser frisch in Anfang August gesetzten Rosen zeige ich hier; es sind Bilder aus dem Garten von Herrn Østergaard.

Einer Vielzahl dieser Rosen sieht man die Herkunft von Rosa rugosa sofort an; bei anderen muss man genauer hinschauen – und schließlich sind solche dabei, deren Stammbäume allein verraten, dass sie mit der “Kartoffelrose” verwandt sind – vom Phänotyp indessen ist es nicht erkennbar.

Von den Züchtungen von Herrn Østergaard durften wir ebenfalls für den Park Vermehrungsmaterial schneiden.
So ist jetzt eine bunte Mischung auf dem Acker und – insofern alles wächst – ab Herbst 2023 auch im Park.

Eine schöne, wetterfeste Blüte in weiß und zahlreiche, wohlgeformte Früchte sowie einen gefälligen, rundlichen Strauch zeigt ‘Drifda’:

‘Drifda’ ‘Drifda’

Strauch und das Laub von ‘Metis’:

‘Metis’ ‘Metis’

‘Hilda’ ist eine mächtige Rugosa [Foto 1]. Foto 2 zeigt ‘Jean de Luxembourg’, die nur als Elternteil Rugosa hat, im Erscheinungsbild indessen ist die Herkunft nicht erkennbar:

‘Hilda’ ‘Jean de Luxembourg’

Die rot blühende ‘Cibles’ klettert gar, was für eine Rugosa wenig typisch ist; deren Früchte sind borstig und in der Farbe zunächst wie bei Rosa macrophylla ‘Glaucescens’, später dann leuchtend rot:

‘Cibles’ ‘Cibles’

Ähnlich in der Frucht wie ‘Cibles’ ist die Kreuzung »Rosa rugosa x ‘Duc Dedimbourg’«:

‘Duc Dedimbourg’ ‘Duc Dedimbourg’ ‘Duc Dedimbourg’

Blüte und Laub von ‘Apple Jack’, diesmal keine Rugosa-Hybride, sondern eine Kreuzung aus: ‘Josef Rothmund’ (Rubiginosa-Hybride) x Rosa laxa Retzius:

‘Apple Jack’ ‘Apple Jack’

Foto 1 – Sehr schöne, glatte Früchte und kräftiges, dunkelgrünes Laub zeigt die weiß blühende ‘Agnese’.
Fotos 2 bis 4 – Die ebenfalls wunderbar kräftig dunkelgrün belaubte und sehr gute Fruchtrose ‘Dagmar Hastrup’:

‘Agnese’ ‘Dagmar Hastrup’ ‘Dagmar Hastrup’ ‘Dagmar Hastrup’

Eine Kreuzung von Østergaard [Rosa rugosa x ‘Fourth of July’]; eine gestreifte Blüte an einer Rugosa ist das Ziel. Vom Amerikaner Moore gibt es schon eine [‘Moore's Striped Rugosa’, 1987], wenngleich sie nicht nach einer Rugosa ausschaut und auch wenig robust ist.
Knud Pedersen versuchte vor etlichen Jahren dieses Zuchtziel mit Einkreuzung von ‘Ferdinand Pichard’ zu erreichen – an einer Spinosissima. Ob er nun eine gestreifte Spinosissima hervorgebracht hat, weiß ich nicht.
Die Rose hier von Østergaard ist nicht gestreift – aber hübsch (und mir lieber als eine »striped«):

Rugosa-Kreuzung Rugosa-Kreuzung

Foto 1 – Eine Kreuzung von Østergaard mit ‘Basyes Purple Rose’ [Basye 1968, U.S.]; diese läuft zwar unter Rugosa-Hybride, streng genommen aber ist es nach den Angaben der Eltern eine Foliolosa-Hybride: Rosa foliolosa x Rosa rugosa [ggf.: ‘Rubra’]; Früchte macht sie nur wenige.
Foto 2 – ‘Dyveke’, Østergaard 2016:

Kreuzung von Østergaard ‘Dyveke’

Eine weitere Rose von Østergaard mit der Bezeichnung “2016-51” sowie “Germanica var. B”:

“2016-51” “Germanica var. B”

Schauen wir 2023 weiter … [Fortsetzung aus Erlings wunderbaren Garten folgt]

Einige Fotos aus unserem Garten, in Reihe – ‘Lac Majeau’, ‘Single Perpetual’, ‘Syke’ aus Skandinavien mit Blick in den Park sowie zwei junge Rauchschwalben:

‘Lac Majeau’ ‘Single Perpetual’ Park Rauchschwalben

Ältere Fotos aus Garten und Park, Foto 1 mit “Kirovsk”, Foto 2 mit ‘Sointu’:

“Kirovsk” ‘Sointu’

Und? Was noch? …

Das Archiv der Startseite ist lade-intensiv … Sie verzeihen mir das …

Neuigkeiten der Gestaltung im World Wide Web … Beitrag vom 08.8.2022:

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